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Nachfolgende Jahresrückblicke wurden in den Sylvestergottesdiensten der Gemeinde durch Pfarrer Walter Hummel verlesen (unkorrigierter Wortlaut):
Jahresrückblick 1994Am Ende eines Jahres halten wir auch in der Kirchen Rückblick
auf das vergangene Jahr.An den Anfang will ich einige Zahlen stellen: Liebe Gemeinde! Ein paar wichtige Ereignisse im Leben unserer
Kirchengemeinde aus dem vergangenen Jahr will ich an dieser Stelle noch
einmal ins Gedächtnis rufen: Bereits bezahlt sind auch die neuen Sitzkissen, die wir an Weihnachten in Gebrauch nehmen konnten. Sie erinnern sich vielleicht: An Silvester letztes Jahr habe ich 80 Spender gesucht, die mit je 50.- DM einen Meter der Sitzpolster finanzieren. Rund 40 Spenderinnen und Spender haben wir gefunden und dazu kamen dann zwei größere Beträge vom Überschuss des monatlichen Mittagessens und vom diesjährigen Bazar des Frauenkreises dazu, so dass wir heute nur noch allen zu danken brauchen, die mit dazu beigetragen haben. Eine größere Sache war im vergangenen Jahr auch das 20-jährige Jubiläum des Clubs für ältere Menschen, bei dem wir leider gleichzeitig auch die langjährige Leiterin, Edith Kurz, verabschieden mussten. Ihr gilt an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön! Danken möchte ich aber auch allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unserer Gemeinde für ihr Engagement in viele Gruppen und Kreisen und bei vielen kleinen und großen Diensten. Ohne diese rund 100 Helferinnen und Helfer wäre ein so reges Gemeindeleben wir in unserer Horkheimer Kirchengemeinde nicht möglich. Ein ganz persönlicher Dank von meiner Seite gilt an
dieser Stelle auch meiner Frau, die neben ihren beruflichen und familiären
Aufgaben auch mich und meine Arbeit an vielen Stellen unterstützt und
begleitet hat, insbesondere bei der Jugendmitarbeiterfreizeit im Sommer
hat sie die Hauptlast getragen. Lassen Sie mich zum Schluss noch einen kurzen Blick ins
neue Jahr werfen. Nur zwei Dinge will ich da benennen: Und zum anderen wird nach dem Superwahljahr der bürgerlichen
Gemeinde im Spätherbst 1995 jetzt auch in der Kirche gewählt - die
Landessynode und der Kirchengemeinderat stehen zur Wahl - und da bahnen
sich einige Veränderungen an. Ihren Grund findet diese Bitte in der Jahreslosung für 1995 aus Jesaja 45, 22: "Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, aller Welt Enden; denn ich bin Gott, und sonst keiner mehr."
Jahresrückblick 1995
Am Ende dieses Jahres wollen wir auch in unserer Kirchengemeinde noch einmal zurückblicken auf das Jahr 1995. Am Anfang steht ein Blick in die Statistik: Erfreulich für mich war auch, dass wir dieses Jahr zum ersten Mal in Horkheim eine Kindersegnung feiern durften. Dass diese Zahlen natürlich viel mehr beinhalten als nur Statistik, das haben mir zwei sehr schlimme Sterbefälle am Anfang und am Ende dieses Jahres bewusst gemacht. Insgesamt war es ein Jahr, das wieder sehr bewegt und gefüllt war mit Veranstaltungen und Festen, mit Gruppen und Kreisen, mit vielen und vielfältigen Gottesdiensten. Besonders gut ist mir in Erinnerung geblieben der abendliche Taize-Gottesdienst mit dem kleinen Chor unserer Heygendorfer Partnergemeinde. Etwas Sorge machte mir im Lauf des Jahres unsere Jugendarbeit, weil wir dort einen großen Umbruch in der Mitarbeiterschaft hatten; inzwischen fängt aber auch dort wieder Neues zu wachsen an; dazu rechne ich auch die beiden Spielkreise mit den ganz kleinen Kindern und ihren Müttern (mit ihnen haben wir kurz vor Weihnachten auch erstmals eine so genannten Krabbelgottesdienst gefeiert). Neu begonnen haben wir in diesem Jahr einen Gesprächskreis für Trauernde; neu war in diesem Jahr auch, dass der Buß- und Bettag kein Feiertag mehr war - der Abendgottesdienst war aber sehr gut besucht. Ein bewegtes Jahr war 1995 für unseren Ausbildungsvikar Dieter Hofmann. Er hatte seine zweite Dienstprüfung zu absolvieren mit Hausarbeit, Prüfungsstunde in der Schule, Prüfungspredigt und dem zweiten Examen im November. Für ihn ist inzwischen klar, dass er ab Ende Februar eine andere Stelle antreten wird. Er wird am 28. Januar ordiniert und am 11. Februar müssen wir ihn verabschieden. Einen Nachfolger im Vikariat wird es nicht geben. Ein wichtiges Ereignis des Jahres 1995 waren natürlich auch die Kirchenwahlen im November. Ihr Ergebnis wird sich in den kommenden sechs Jahren sicher bemerkbar machen. Zwei Jubiläen will ich an dieser Stelle noch kurz erwähnen: Der Kirchenchor ist am 1. Advent 70 Jahre alt geworden (gefeiert wird aber erst Anfang März); damit er aber in Zukunft nicht alt aussieht sucht er dringend neue Sängerinnen und vor allem Sänger. Erst 25 Jahre alt wird im kommenden Jahr der Posaunenchor; dort fehlen umgekehrt eher die älteren, beständigen Bläser. Zu all den vielfältigen Aktivitäten in unserer Gemeinde
ist am Ende des Jahres vor allem eines zu sagen: Danke! Ein kurzer Ausblick noch auf das neue Jahr 1996: Neben dem
Abschied von Vikar Hofmann habe ich vor allem drei Dinge im Blick: Ganz an den Schluss stellen will ich das Wort, das über dem neuen Jahr als Jahreslosung steht; es ist ein Vers aus den Klageliedern: "Die Güte des Herrn ist's, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende." (Klgl. 3,22) Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes neues Jahr, das von Gottes Güte und Barmherzigkeit begleitet ist.
Jahresrückblick 1996
Am Ende dieses Jahres wollen wir auch in unserer Kirchengemeinde noch einmal zurückblicken auf das Jahr 1996. Am Anfang steht ein Blick in die Statistik: 1996 wurden 22 (27) Kinder getauft, 31 (26) Jugendliche konfirmiert, 8 (6) Paare kirchlich getraut, 20 (18) Gemeindeglieder mussten wir bestatten. Diese Zahlen bewegen sich mit geringen Schwankungen innerhalb des langjährigen Durchschnitts. Leider sind im vergangenen Jahr auch wieder 16 Gemeindeglieder aus der Kirche ausgetreten, dagegen konnten wir uns über 4 Eintritte freuen. Damit sind wir wieder auf dem Stand früherer Jahre angelangt - nur 1995 war es anders: Nur neun Austritte und sechs Eintritte. Allerdings weiß ich nicht, warum diese Menschen ausgetreten sind, da wir nur eine kurze Mitteilung von der Stadt darüber bekommen. So viel zu Statistik - wobei natürlich die Zahlen längst nicht alles sagen. Darüber hinaus gab aber noch viel anderes, das ich im Einzelnen gar nicht auflisten kann. Nur einige herausragende Ereignisse will ich benennen. Uns als Pfarrfamilie hat im zurückliegenden Jahr vor allem die Außenrenovierung des Pfarrhauses beschäftigt. Sie ist jetzt fast abgeschlossen - und ich will an dieser Stelle einmal sagen, dass wir an der Farbgebung nicht schuld sind. Die Farben wurden vom Denkmalamt so festgelegt. Aber man wird sich daran gewöhnen. Aber nun zur Kirchengemeinde. Anfang des Jahres 1996 hat der Kirchenchor sein 70 jähriges Bestehen gefeiert und über das Jahr hin hat der Posaunenchor aus Anlass seines 25-jährigen Bestehens zu verschiedenen Konzerten eingeladen - besonders zu erwähnen dabei ist der Abend mit Modern Brass und das Heygendorfkonzert vor dem ersten Advent. Insbesondere für den Chorleiter Helmut Reustle war das ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr. Erinnern möchte ich auch noch einmal an die Ordination und Verabschiedung unseres Ausbildungsvikars Dieter Hofmann, der zwischenzeitlich beim Jugendwerk in Stuttgart eine Stelle hat. Im Herbst diesen Jahres hatten wir dann auch Zwischenvisitation durch Dekan Thomann, der unserer Gemeinde insgesamt ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt hat. Neu angefangen haben wir im zurückliegenden Jahr den Glaubenskurs, der für die Teilnehmer so interessant und hilfreich war, dass wir beschlossen haben im neuen Jahr damit weiterzumachen - neue Teilnehmer sind dabei willkommen. Guten Anklang fanden auch die Krabbelgottesdienste für die Kleinsten in unserer Gemeinde; der letzte am Heiligen Abend war von über 30 Kindern und deren Eltern sowie Großeltern besucht. Für die Jugendlichen ganz neu war der Jugendchor Shout, der an der Kärwe seinen ersten Auftritt hatte - da brauchen wir aber noch kräftig Verstärkung. Eine weitere Neuerung steht uns auch für das kommende Jahr ins Haus: Einige Männer werden zu einem Männerkreis einladen und hoffen auf guten Zuspruch - nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zum Frauenkreis. Auch das neue Kirchenfenster wurde in diesem Jahr noch nicht verwirklicht, wird aber wohl 1997 Gestalt annehmen; wir haben schon eine erhebliche Summe an Spenden dafür erhalten. Überhaupt möchte ich mich an dieser Stelle einmal ganz herzlich bei Ihnen, den Gemeindegliedern bedanken für Ihr reges Interesse am Gemeindeleben und Ihr Engagement. Nur wenn alle Gemeindeglieder ihren Glauben mit Leben füllen und Gemeinschaft praktizieren vom Gottesdienst angefangen bis zu den Festen, nur dann lebt unsere Kirchengemeinde wirklich. Besonderer Dank gilt heute aber auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die an vielen Stellen mit großen und kleinen Diensten unsere Gemeinde mitgestalten und ein vielfältiges Angebot an Veranstaltungen und Diensten ermöglichen. Danken will ich ganz persönlich auch meiner Frau und meiner Familie für die Unterstützung und die Geduld, angesichts der vielfältigen Aufgaben, die ich selbst wahrzunehmen habe. Für sie bleibt oftmals nur wenig Zeit übrig. Schließen möchte ich meinen Jahresrückblick mit der alten und der neuen Jahreslosung. "Die Güte des Herrn ist's, dass wir nicht gar aus sind. Seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende." Unter diesem Wort stand das zu Ende gehende Jahr. Es erinnert uns daran, dass nicht alles an unserem Tun und Wollen liegt, sondern vielmehr an Gottes Güte und Barmherzigkeit, die uns die Zeit, die Kraft und die Möglichkeiten schenkt. Über dem neuen Jahr 1997 steht ebenfalls ein Wort, das uns zum Nachdenken bringen will - gerade angesichts der vielfältigen Aktivitäten, die uns oft mit Beschlag belegen. "Jesus Christus spricht: Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt?" Jesus fordert uns damit auf, uns wieder auf die wahren Werte menschlichen Lebens zu besinnen und nicht an äußerlichen Dingen hängen zu bleiben. Nützen wir die Zeit, die Gott uns auch im neuen Jahr wieder schenkt dazu. Ich wünschen Ihnen allen ein gesegnetes neues Jahr 1997.
Jahresrückblick 1997
Am Ende dieses Kalenderjahres will ich einen kurzen Jahresrückblick halten und die wichtigsten Ereignisse aus unserer Kirchengemeinde in Erinnerung rufen. An den Anfang will ich kurz die statistischen Daten stellen: 28 Kinder wurden getauft, rund ein Viertel mehr als im Vorjahr (22), 26 Jugendliche wurden konfirmiert (31), 7 Paare kirchlich getraut (8), 14 Gemeindeglieder mussten wir bestatten, fast ein Drittel weniger als im Jahr zuvor (20); außerdem sind 12 Personen aus unserer Kirche ausgetreten, 5 neue Mitglieder durften wir in unsere Gemeinde aufnehmen. Zahlen, die in dieser Dichte wenig sagen, aber dahinter stehen Menschen, die in diesem Jahr einen ganz persönlichen Berührungspunkt mit unserer Kirchengemeinde hatten - freudiger oder trauriger Art. Wir hoffen und wünschen, dass sie aus dem Glauben heraus Halt und Orientierung gefunden haben. Dieses zuende gehende Jahr stand ja unter der Losung aus Lukas 9,25: "Jesus Christus spricht: Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt?" Diese Losung stellt heute auch an uns die Frage, was wir gewonnen oder verloren haben in diesem Jahr unseres Lebens: Was haben wir erreicht? Was haben wir verloren? Was war wichtig für uns? Der materielle Gewinn oder das Heil unseres Lebens? Diese Frage muss jeder und jede für sich persönlich beantworten. Was ich an dieser Stelle auflisten kann, sind einige Ereignisse, die in unserer Kirchengemeinde in diesem Jahr im Vordergrund standen: Da sind zunächst die beiden neuen Kirchenfenster zu nennen, die wir im Herbst einbauen lassen konnten und die jetzt unsere Kirche schmücken und die Besucher zum Schauen und Nachdenken anregen sollen. Erfreulicherweise konnten wir sie auch schon komplett finanzieren, wozu neben vielen Einzelspenden und einer großen Gabe auch das Backhausfest des Frauenkreises beigetragen hat. Übrigens: Seit diesem Jahr gibt es auch ein Gegenstück zum Frauenkreis für die Männer - im Januar wurde der "Männertreff" ins Leben gerufen und kommt etwa monatlich im Gemeindehaus zusammen. Ein ganz besonderes Ereignis im vergangenen Jahr - und für mich ein sehr schönes Erlebnis - war der Erntebittgottesdienst, den wir erstmals draußen auf den Feldern gefeiert haben und der großen Anklang gefunden hat. Eine sehr gute Tradition hat dagegen bereits die ökumenische Zusammenarbeit hier am Ort, insbesondere mit der Katholischen Kirchengemeinde. Erwähnen will ich das deshalb, weil die katholische Gemeinde in diesem Jahr das 10-jährige Bestehen Ihres Heilig-Geist-Gemeindezentrums feiern konnte. Im Kirchengemeinderat haben wir uns im zurückliegenden Jahr sehr intensiv mit dem Thema "Ehrenamtliche Mitarbeit" beschäftigt. Uns wurde deutlich, dass unsere Kirchengemeinde sehr stark von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abhängig ist und dass wir andrerseits eine erfreulich große Zahl von Ehrenamtlichen hier am Ort haben. Bei ihnen allen will ich mich an dieser Stelle ganz ausdrücklich für ihre Unterstützung bedanken - und wir wollen darauf künftig noch mehr Gewicht legen. Damit sollen freilich nicht unsere angestellten Mitarbeiterinnen abgewertet werden. Auch sie setzen sich mit großem Engagement und oft weit über ihren Dienstauftrag hinaus für unsere Gemeindearbeit ein. Herzlichen Dank dafür. Ein ganz persönliches Wort darf an dieser Stelle nicht fehlen, denn im Alltag geht es oft unter oder wird als selbstverständlich betrachtet: Danke sagen will ich bei meiner Frau und meiner Familie für alles Verständnis und alle Unterstützung, mit dem sie meine Arbeit begleitet habt. Bedanken will ich mich aber auch bei allen Gemeindegliedern, die durch ihre Unterstützung, ihre Beteiligung, ihr Mitdenken, Mitbeten, Mitglauben dazu beigetragen haben, dass die christliche Gemeinde hier in Horkheim lebendig und einladend geblieben ist - auch wenn der Kirche und dem Glauben ganz allgemein ein manchmal heftiger Gegenwind ins Gesicht bläst. Unsere Welt und auch unser Ort braucht das gelebte christliche Glaubenszeugnis. Und genau das kommt auch in der neuen Jahreslosung für 1998 zum Ausdruck; sie steht im Epheserbrief (Kapitel 5, Vers 2) und heißt: "Lebt in der Liebe, wie auch Christus euch geliebt hat." Mit dieser Aufforderung will ich heute meinen Rückblick schließen. Gehen wir in das neue Jahr hinein mit der festen Absicht, die Liebe Christi in unsere Welt, in unseren Ort, in unsere Gemeinde hineinzutragen!
Jahresrückblick 1998
Wie in jedem Jahr wollen wir heute auch für den Bereich unserer Kirchengemeinde einen kurzen Jahresrückblick halten. Beginnen wir mit den Zahlen: 1998 wurden 22 Kinder getauft
(Vorjahr 28) – ebenso viele Gemeindeglieder sind verstorben (deutlich
mehr als im Vorjahr: 14); 25 Jugendliche konfirmiert (26), 5 Paare
kirchlich getraut (7) - dazu gab es fünf goldene Hochzeiten. Bedauerlich aber war für uns alle der Weggang von Pfarrer Schrenk und Frau Möhler als Pfarrer bzw. Gemeindereferentin unserer katholischen Schwestergemeinde - und das, nachdem wir kurz zuvor sogar noch gemeinsam das Abendmahl gefeiert hatten. Bedauert haben viele auch den Stellenwechsel von Frau Roller in Klingenberg, sie ist nach Ulm umgezogen; aber in Klingenberg wurde die Pfarrstelle bereits wieder besetzt mit einem Ehepaar in Stellenteilung, und die ersten Kontakte mit Pfarrerin Lindner bzw. Pfarrer Steinbrecher sind viel versprechend im Blick auf eine gute Zusammenarbeit. Damit sind wir schon wieder beim Erfreulichen, und hier will ich einige besondere Ereignisse des vergangenen Jahres herausstreichen - was freilich den vielen anderen Dingen, die kontinuierlich gut funktionieren keinen Abbruch tun soll. Fangen wir hinten an: Überhaupt sieht es in der Kinderarbeit zurzeit sehr erfreulich aus, vier - bald fünf Jungschargruppen gibt es; leider ist aber die Konfirmandengruppe ausgelaufen und wir haben derzeit niemand, der sie neu starten könnte. Ein Merkposten fürs neue Jahr! Erwähnen muss ich jetzt auch noch die Kirchenmusik. Da gab es dieses Jahr drei große Konzerte: Die Spatzenmesse unseres Paulus- Chors, den Auftritt des Knabenchors Capella Vocalis und im Rahmen der Kirchlichen Tage Heilbronn das Taize-Konzert mit der Gruppe Senfkorn. In diesem Zusammenhang muss ich auch noch ergänzen, dass bei unserem Posaunenchor in diesem Jahr eine stattliche Gruppe von Jungbläsern neu angefangen hat und dank des enormen Engagement von Helmut Reustle auch schon recht weit vorangekommen ist. Aber nicht nur ihm, sondern allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ihre Fähigkeiten, ihre Zeit und viele Ideen in unser Gemeindeleben eingebracht haben, möchte ich heute ein ganz dickes Dankeschön sagen. Ohne diese vielen Menschen, die sich für unsere Kirchengemeinde engagieren wäre sehr vieles nicht möglich. Ein ganz persönlicher Dank gilt an dieser Stelle auch meiner Frau, die mich in vielen Dingen im Hintergrund unterstützt und so manches mitgetragen hat - wahrscheinlich hat sie mich manchmal auch ertragen müssen. Danke! Zwei Problemanzeigen will ich noch an den Schluss stellen; sie haben beide mit der Stadt Heilbronn zu tun. Zum einen ist es der Konflikt um die Nutzung der
Aussegnungshalle; die Stadt verlangt dafür künftig eine hohe Gebühr,
sodass wir an Ostern und am Ewigkeitssonntag wohl wieder im Freien
zusammenkommen werden. Gott sei Dank - und ich meine das jetzt ganz aufrichtig: Gott sei Dank dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott auch im neuen Jahr mit uns gehen wird, wie es die Jahreslosung zusagt. (Mt 28,20 - vgl. Predigt)
Wie in jedem Jahr soll an dieser Stelle ein kurzer Rückblick auf Ereignisse in unserer Kirchengemeinde im vergangenen Jahr stehen. Er soll aber auf das Jahr 1999 begrenzt bleiben und kein Jahrhundert- oder gar Jahrtausendrückblick werden. (zu lang + zu aufwändig) An erster Stelle stehen die Zahlen der Amtshandlungen: Im Jahr 1999 durften wir 27 (Vj: 22) Kinder taufen, 23 (Vj: 25) Jugendliche wurden konfirmiert, 7 (+2 auswärts/ Vj: 5) Brautpaare kirchlich getraut. 15 (+1/Vj: 22) Gemeindeglieder mussten wir bestatten, 14 (Vj: 16) Kirchenaustritte waren zu verzeichnen und nur zwei (Vj: 3) Aufnahmen - auffallend und bedenklich dabei ist, dass fast alle, die aus der Kirche ausgetreten sind um die 30 Jahre alt sind - und offensichtlich jeden Kontakt zu ihrer Kirche verloren haben. Dass hinter all diesen Zahlen Menschen stehen wollen wir natürlich nicht vergessen, wenn wir diese Statistik erheben. Einige weitere Zahlen dürfen aber in diesem Jahr nicht
fehlen: Neben diesen Jubiläen will ich noch einige besondere
Ereignisse des vergangenen Jahres kurz benennen: Finanziell hat uns die Restaurierung der Inschriftentafel hier an unserer Kirche beschäftigt und darüber hinaus wird vom Kirchenbezirk künftig ein neues Geldverteilungssystem eingeführt, das uns zu Kürzungen zwingt. Über unsere Ortsgemeinde hinaus möchte ich erinnern an den Kirchentag in Stuttgart, die Kinderkirchlandeskonferenz in Heilbronn und die Einsetzung unseres neuen Heilbronner Prälaten Paul Dieterich. Sehr erfreulich war für mich, dass die ökumenischen Kontakte vor Ort trotz des Fehlens von Pfr. Schrenk weiterhin aufrechterhalten werden konnten. Danke allen, die dazu beigetragen haben. Danke sagen will ich an dieser Stelle aber allen, die auch in diesem Jahr wieder mitgeholfen und mitgearbeitet haben in unserer Kirchengemeinde umso vieles zu ermöglichen. Besonderer Dank gilt denen, die Woche für Woche oder Monat für Monat ihre Gruppen und Kreise gestalten und kaum einmal öffentlich genannt werden. Aber ohne sie würde vieles im Leben unserer Gemeinde brachliegen. Ganz persönlich will ich mich auch bei meiner Frau bedanken, die neben ihrem eigenen Engagement vieles mitüberlegt, mitgestaltet und manches auch einfach ertragen hat. Wie sagt man: Ein Mann ist nur so stark, wie die Frau, die hinter ihm steht. Ganz an den Schluss stellen will ich aber noch einen Ausblick auf das kommende Jahr. Drei besondere Ereignisse stehen im Raum: 1. Wir planen im Mai unser Sommerfest zusammen mit den
Offenen Hilfen als ein großes Fest für Behinderte und Nichtbehinderte in
der Stauwehrhalle. Die Losung für 1999 hieß: "Christus
spricht: Siehe ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende" (Mt
28,20) - seiner Gegenwart und Zusage verdanken wir alle unsere Möglichkeiten
und seine Gegenwart und Zusage wollten wir damit spürbar und erlebbar
machen. Für das neue Jahr gibt uns die Losung wieder eine neue Aufgabe: "Gott spricht: Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen." (Jer. 29,13+14) Machen wir uns also auf die Suche - Gott will sich finden lassen auch im neuen Jahr.
Jahresrückblick 2000
Ganz egal, ob es nun das erste Jahr im neuen Jahrtausend
oder das letzte im alten war - das Jahr 2000 geht in wenigen Stunden zu
Ende und wir wollen an dieser Stelle kurz zurückblicken auf das, was sich
in diesem Jahr in unserer Kirchengemeinde ereignet hat. An den Anfang will ich wie immer die Jahresstatistik
stellen: Zu den traurigen Ereignissen ist zu sagen: So viel zur Statistik. Aber nun will ich noch einige besondere Ereignisse dieses Jahres kurz benennen. Ich mach es in chronologischer Reihenfolge. - Mitte März wurde unsere Kirchenpflegerin Else Holzinger
für eine weitere Amtsperiode verpflichtet - wir sind froh, dass sie sich
dazu bereit erklärt hat. - Am 26. Oktober hatte - fast unbemerkt - das Paulusgemeindehaus seinen 20. Geburtstag. - Im Spätjahr gab es einige musikalische Höhepunkte: Am
11. 11. feierte der PaulusChor sein 75-jähriges Bestehen mit einem großen
Konzert und vielen Gästen. Davor und danach gab es auf Initiative des
Posaunenchors noch zwei weitere Konzerte; am Kärwesonntag war die
Choral-Brass-Band aus Neuenstein bei uns zu Gast und am 1. Adventssonntag
spielte mit Ukrainian Brass hier in der Kirche ein Bläserquintett der
Spitzenklasse. Neben diesen besonderen Ereignissen lief aber das ganze Jahr über ein reges Gemeindeleben in vielen Gruppen und Kreisen von der Kinderkirche über die Jungendarbeit, die Chöre, den Frauenkreis und Männertreff, das monatliche Essen und eine vielfältige Seniorenarbeit. Und an dieser Stelle möchte ich allen, die sich in unserer Gemeinde engagieren und beteiligen ein ganz herzliches Dankeschön sagen. Hervorheben möchte ich aus dem Kreis der über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Jahr stellvertretend für viele andere nur einen: Helmut Reustle, der mit unglaublichem Engagement in unserer Gemeinde wirbelt und neben vielem anderen eine beachtliche Jungbläserarbeit betreibt. Ganz persönlich möchte ich mich auch bei meiner Frau
bedanken, die vieles mitträgt und auch mich erträgt, auch wenn es
manchmal sehr vielfältig und zeitintensiv ist. Ein kurzer Ausblick aufs kommende Jahr soll am Schluss
stehen und da will ich nur zwei Ereignisse nennen: „In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis“.
Es ist gute Tradition am Ende eines Jahres zurückzublicken auf das, was gewesen ist und einen ersten Ausblick auf das neue Jahr zu wagen. Heute Abend tun wir es im Blick auf unsere Horkheimer Kirchengemeinde. Beginnen möchte ich, wie immer, mit einer kleinen Statistik: In diesem Jahr wurden 20 Kinder getauft (Vj: 24), 31 Jugendliche konfirmiert (Vj: 18), acht Paare kirchlich getraut (Vj: 4) und 2 mal war Goldene Hochzeit in der Kirche (2 Paare ohne Gd/Vj: 5+1 diamantene Hochzeit). Bewegen sich diese Zahlen noch im normalen Schwankungsbereich, so ist bei den Bestattungen eine große Differenz zum Vorjahr zu verzeichnen. Gegenüber 11 Bestattungen im Jahr 2000 waren es in diesem Jahr 31 - was für Horkheim eine ungewöhnlich hohe Zahl ist. Erfreulich gering war dagegen die Zahl der Kirchenaustritte mit 7 (Vj: 13) und außerdem sind 5 Personen eingetreten oder wieder eingetreten. Besonders schön war dabei eine Erwachsenentaufe im Rahmen unserer Sonntagabendkirche. Damit bin ich auch schon bei den besonderen Ereignissen des zurückliegenden Jahres. Drei Angebote wurden im Jahr 2001 neu gestartet: 1. die Familienfreizeit im Frühjahr; 2. der Religionsunterricht für Erwachsene (bereits 2 Kurse), und 3. die SONNTAGabendKIRCHE (schon 3 Mal). Alle drei Angebote stießen auf reges Interesse und werden im kommenden Jahr weitergeführt. Ein musikalischer Höhepunkt des Jahres war das Konzert für Heygendorf, das zugleich das 30-jährige Jubiläum des Posaunenchors gebildet hat und bei dem wieder eine bunte Vielfalt an musikalischen Beiträgen zu hören war. Gut angekommen ist in diesem Jahr auch wieder der Osterbazar des Frauenkreises und das Muttertagsessen. Aber das beides gehört schon fast zum regelmäßig wiederkehrenden Angebot unsrer Gemeinde. Vieles mehr findet tatsächlich sehr regelmäßig statt, sei es monatlich oder wöchentlich. Dazu gehören die Seniorengruppen - wobei da zu erwähnen ist, dass Frau Wahl dieses Jahr 25-jähriges Jubiläum bei der Seniorengymnastik hatte und wir uns sehr gefreut haben, dass die Wandergruppe in Frau Wlodkowski eine neue Leiterin gefunden hat. Regelmäßig findet auch das monatliche Essen statt, der Männertreff im Winterhalbjahr, das Seminar am Vormittag, die Hauskreise und die Gemeinschaftsstunde. Wöchentlich treffen sich die Chöre, der Frauenkreis, die Jungschargruppen, sowie der Kinderkirchhelferkreis. Weiter ins Einzelne will ich jetzt aber nicht gehen. Doch eines gehört hier noch erwähnt: Etliche JugendmitarbeiterInnen haben in den Sommerferien im Jugendbereich des Gemeindehauses mit großem Engagement umgestaltet und aus dem Foyer einen freundlichen, hellen Raum gemacht. Wenn wir schon beim Gemeindehaus sind: Die Planungen für die Dachsanierung und die Fotovoltaikanlage haben bei mir im Büro und im Kirchengemeinderat einige Zeit in Anspruch genommen. Im neuen Jahr soll das Vorhaben dann verwirklicht werden. Viel Vorbereitung erforderte auch die Kirchenwahl, bei der im November der Kirchengemeinderat und die Landessynode neu gewählt wurden. Wir haben uns sehr über die gute Wahlbeteiligung gefreut und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit im neuen Gremium. Damit bin ich jetzt schon beim Ausblick aufs neue Jahr angekommen. Sicher wird auch der neue KGR noch einiges mit der Dachsanierung zu tun haben und wir hoffen auf finanzielle Unterstützung der Gemeindeglieder - auch bei der geplanten Solaranlage (man kann sie mit einem zinslosen Darlehen fördern). Daneben steht im Spätjahr auch wieder einmal eine Visitation durch Dekan Thomann ins Haus, die aber zusammen mit unseren Distriktsgemeinden durchgeführt werden soll, weil dieser Distrikt künftig immer wichtigere Aufgaben zugewiesen bekommen wird (dazu gehören neben Flein und Talheim, Ilsfeld und Untergruppenbach). Gespannt bin ich persönlich auch darauf, wie sich die Ausbildungsvikarin Frau Jetter ab März in unsere Gemeinde einfinden wird. In diesem Zusammenhang muss ich auch noch erwähnen, dass seit Oktober in unserer Nachbargemeinde Klingenberg ein neues Pfarrersehepaar aufgezogen ist - hier klappt die Zusammenarbeit bisher bestens. Musikalisch gesehen gibt es schon in wenigen Tagen einen Höhepunkt, wenn am Samstag 5. Januar Hohenlohe Brass hier in der Kirche spielen wird. An den Schluss meines Jahresrückblicks möchte ich aber jetzt noch ein ganz herzliches Dankeschön stellen. Es gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unserer Kirchengemeinde, die sich mit großem Engagement dafür einsetzen, dass hier in Horkheim eine vielfältige und lebendige Kirchengemeinde zu finden ist. Hervorheben will ich diesmal niemanden, denn ich wüsste gar nicht wo anfangen und wo aufhören. Ein persönliches Dankeschön will ich aber doch sagen; es gilt meiner Familie, insbesondere meiner Frau, die mich an vielen Stellen unterstützt und mitarbeitet, die mich manches mal auch erträgt oder es erträgt, wenn ich gar nicht da bin - oder mindestens mit den Gedanken abwesend bin. Danke sagen will ich aber auch allen, die am Leben unserer Kirchengemeinde teilnehmen und so zum Ausdruck bringen, dass wir nur alle gemeinsam christliche Gemeinde im Sinne Jesu sein können. Nehmen Sie diesen Dank mit hinüber ins neue Jahr und nehmen Sie auch die neue Jahreslosung mit (es gibt sie nachher am Ausgang als Lesezeichen/ Taschenkalender) - sie heißt: „Ja, Gott ist meine Rettung; ihm will ich vertrauen und niemals verzagen.“ (Jes. 12, 2) Diese Zuversicht soll uns auch im neuen Jahr begleiten.
Jahresrückblick 2002
Wie in jedem Jahr will ich auch heute einen kurzen Rückblick auf die Ereignisse des heute zu Ende gehenden Jahres 2002 vortragen, in dem die wichtigsten Ereignisse für den Bereich unserer Kirchengemeinde zur Sprache kommen sollen. Am Anfang steht wie immer eine kurze Statistik, wobei mir
bewusst ist, dass diese Zahlen immer mit konkreten Menschen verbunden sind
und für die Einzelnen oft sehr einschneidend waren - in Freude und Leid. Hinzugewonnen haben wir in diesem Jahr allerdings eine hauptamtliche Mitarbeiterin: Seit März arbeitet Vikarin Annkatrin Jetter hier in Horkheim - und sie ist rasch in die vielfältigen Aufgaben hineingewachsen und hat gute Aufnahme gefunden. Allerdings ist ihre Zeit hier in Horkheim von vornherein befristet bis zum Ende Ihres Ausbildungsvikariats. Vielleicht aber erhält Horkheim im Zuge der Distriktsbildung bis dahin einen Teilauftrag eines Gemeindediakons oder einer Gemeindediakonin Einige besondere Ereignisse des vergangenen Jahres will ich an dieser Stelle kurz hervorheben:
Nicht aufzählen kann ich an dieser Stelle natürlich die vielen kleineren Ereignisse und vor allem die regelmäßigen wöchentlichen oder monatlichen Veranstaltungen unserer Gruppen und Kreise. Ein wenig hervorheben darf ich vielleicht noch die Kurse vom Religionsunterricht für Erwachsene und den Jungschartag. Auf jeden Fall möchte ich mich heute Abend bei allen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Gemeinde herzlich bedanken für
ihren Einsatz an Zeit, Kraft und Ideen, mit denen Sie unser Gemeindeleben
bereichern. Nach dem Rückblick möchte ich aber auch noch einen
kurzen Ausblick auf das kommende Jahr anfügen: Allerdings, auch das darf nicht verschwiegen werden, viele Gemeindeglieder haben uns da kräftig unterstützt und auch das muss lobend hervorgehoben werden. Vielen herzlichen Dank sage ich auch dafür! Dass aber nicht alles, was wichtig ist für unser Leben und unseren Glauben mit Geld zu erwerben ist, darauf weisen uns die Losungen für das alte und für das neue Jahr hin. „Ja, Gott ist meine Rettung; ihm will ich vertrauen und niemals verzagen“ (Jes 12,2,), das war die Losung für das alte Jahr. Das Vertrauen auf Gott ist der zentrale Inhalt unseres Glaubens und die Rettung, wenn sonst keine Hilfe in Sicht ist. Das neue Jahr steht unter dem Wort: „Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an.“ (1. Samuel 16,7) Diesen tieferen Blick sollten wir nicht aus den Augen lassen, wenn wir in wenigen Stunden in das neue Jahr hineingehen. Gottes Segen begleite uns durch alle Zeit hindurch. Jahresrückblick 2003(vorgetragen im Sivestergottesdienst
am 31.12.2003) Nachdem für mich persönlich das
Weihnachtsfest in diesem Jahr ungewöhnlich entspannt war, weil Vikarin
Jetter einige Dienste an den Festtagen übernommen hat, habe ich bei der
Durchsicht meines Kalenders dann doch festgestellt, dass das Jahr im Blick
auf die Kirchengemeinde bzw. mein Pfarrersgeschäft doch sehr gefüllt
war. Bevor ich einzelne Ereignisse
herausgreife, soll wie immer eine kurze Statistik am Anfang stehen: Im Jahr 2003 wurden 23 Kinder getauft
und dazu kamen ein Konfirmand, sowie eine erwachsene junge Frau – im
Vorjahr waren es nur 16 Taufen. Umgekehrt war es bei den Konfirmanden:
dieses Jahr waren es 18 gegenüber 24 im Vorjahr. Die Zahl der kirchlichen
Trauungen war mit vier etwa konstant, allerdings kamen noch vier Goldene
Hochzeiten hinzu bei denen ein Gottesdienst gefeiert wurde (+zwei weitere
+ eine diamantene). 19 Gemeindeglieder wurden kirchlich bestattet, gegenüber
23 im Vorjahr und sieben Menschen sind aus der Kirche ausgetreten – im
Vorjahr waren es 10; Aufnahmen oder Wiederaufnahmen gab es in diesem Jahr
keine. Im Zentrum der Gemeindearbeit dieses
Jahres standen zwei große Themen: einerseits das Jahr der Bibel und
andrerseits die Distriktsvisitation. Zum Jahr der Bibel haben wir eine Reihe von Abenden angeboten, an denen wir miteinander die Bibel gelesen haben – der Zuspruch war allerdings leider nur sehr mäßig. Darüber hinaus stand die Bibel immer wieder im Brennpunkt, zum Beispiel bei einem unserer Sonntagabendgottesdienste; mehr oder weniger gescheitert ist allerdings leider ein Angebot für Kinder und Jugendliche; die „Bibelentdeckertour“ haben wir nach drei Versuchen wieder eingestellt, weil nur sehr sehr wenige Kinder gekommen sind. Noch nicht ganz im Bewusstsein der
Gemeinde angekommen ist auch der neugebildete Distrikt, der uns mit den
Kirchengemeinden von Flein, Talheim, Ilsfeld und Untergruppenbach
verbindet. Dekan Thomann hat diesen Distrikt und unsere Horkheimer
Gemeinde in diesem Jahr besucht und wir haben Wege zur Zusammenarbeit
gesucht und in Ansätzen auch gefunden. Insbesondere im Bereich der
Jugendarbeit wird der Distrikt von größerer Bedeutung, weil in Zukunft für
diese fünf Gemeinden ein Jugendreferent zuständig sein wird. In der Chronologie dieses Jahres gab
es aber noch einige andere Höhepunkte – das regelmäßig wiederkehrende
kann ich hier natürlich nicht alles benennen. Im Frühjahr hat eine erfolgreiche
Baumschnittaktion rund um die Kirche stattgefunden, die notwendig war,
weil Klaus Jesser das bisher nebenher gemacht hat. Inzwischen haben wir
mit Herrn Schulz jemanden gefunden, der sich um den Kirchgarten kümmert. Von überraschender Aktualität war
dann im Februar der Abend des Männertreffs mit Pfarrer Schmid zum Thema
„Islam“, obwohl es mehrfach verschoben worden war. Eine rundum gelungene Sache war auch
wieder die Familienfreizeit in Schöntal, da wächst etwas Neues und
Zukunftsträchtiges in unserer Gemeinde heran. Im Spätjahr bzw. für einige das
ganze Jahr über stand dann die Anschaffung eines neuen Schleppers für
die Altpapiersammlungen auf der Tagesordnung und wir hoffen, dass wir da
jetzt eine gute Lösung gefunden haben – ermöglicht durch viele Spenden
aus der Gemeinde. Ebenfalls durch Spenden konnte –
zumindest in Ansätzen auch die neue Lautsprecheranlage in Angriff
genommen werden – ich hoffe, es ist zu hören, dass das eine sinnvolle
Investition war. Zum Schluss noch ein paar eher persönliche
Dinge. Kurz vor Ostern konnten wir uns mit unserer Vikarin und Ihrem Mann
über die Geburt ihrer Tochter Hanna freuen. Für die Gemeindearbeit fiel
sie dadurch freilich für einige Zeit aus und seit dem Spätjahr geht es für
Frau Jetter auch schon Richtung zweites Examen – Anfang Dezember musste
sie ihre Hausarbeit abgeben und im Frühjahr stehen dann Prüfungspredigt
und Prüfungslehrprobe, sowie im Mai dann die schriftlichen und mündlichen
Prüfungen an. Vikarin Jetter wird dann noch bis Ende August in unserer
Gemeinde Dienst tun. Schon ein paar Monate früher, nämlich
Anfang Juni werden dagegen wir „Hummels“ Horkheim verlassen und ich
werden die Pfarrstelle Althengstett im Dekanat Calw übernehmen. Wir waren
dann immerhin fast 14 Jahre hier. Die Wiederbesetzung der Pfarrstelle
wird dann allerdings etwas auf sich warten lassen und frühestens zum März
2005 erfolgen. Dieser Wechsel ist für uns und Sie,
als Gemeinde natürlich mit vielen Emotionen verbunden. Aber wir sollten
darüber nicht vergessen, was uns die diesjährige Jahreslosung sagen
wollte: „Ein Mensch sieht, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das
Herz an.“ 1. Samuel 16,9 Gott blickt tiefer als nur auf das,
was unsere Augen sehen, und darauf kommt es an. Noch deutlicher wird das in der Losung
für das kommende Jahr: „Christus spricht: Himmel und Erde werden
vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.“ Markus 13,31 Dieses Wort setzt die Gewichte noch
einmal ganz anders – und das sollten wir über allen unseren Bemühungen
nie vergessen. Dennoch möchte ich mich am Ende
dieses Jahres – und heute nach dreizehn Jahren auch zum letzten Mal am
Silvesterabend – für alle Mitarbeit und alle Unterstützung bedanken,
die eine so vielfältige und lebendige Gemeindearbeit hier in Horkheim
erst möglich macht. Ich freue mich immer wieder über die große Zahl von
Menschen aller Altersgruppen, die sich in unserer Kirchengemeinde
ehrenamtlich einsetzen und auch unsere angestellten Mitarbeiterinnen
leisten über die bezahlte Arbeit hinaus vieles zusätzlich und unbezahlt. Danke sage ich aber auch allen
Gemeindegliedern für ihre Offenheit und ihr Vertrauen, das sie mir und
unserer Gemeinde entgegenbringen. Danke sage ich nicht zuletzt auch
meiner Frau einerseits für ihre Mitarbeit etwa bei den Senioren oder dem
monatlichen Mittagessen, andrerseits für alle Unterstützung die im
Hintergrund geschieht und nach außen hin kaum in Erscheinung tritt. Schließen möchte ich diesen Rückblick
mit der herzlichen Bitte um Gottes Segen für Sie alle und für uns.
Dieser Segen begleite uns auch in das neue Jahr hinein. |
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