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Zum Jahresrückblick von:
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Jahresrückblick 2004

Von Werner Müller (2. Vorsitzender des Kirchengemeinderates)

Wie in jedem Jahr wollen  wir auch heute einen kurzen Rückblick auf die Ereignisse des heute zu Ende gehenden Jahres 2004 vortragen, in dem die wichtigsten Ereignisse für den Bereich unserer Kirchengemeinde zur Sprache kommen sollen.

Am Anfang steht wie immer eine kurze Statistik, wobei uns bewusst ist, dass diese Zahlen immer mit konkreten Menschen verbunden sind und für die Einzelnen oft sehr einschneidend waren - in Freude und Leid.

in

2004

2003

Taufen

22

25

Konfirmation

17

18

Trauungen

7

4

Bestattungen

25

16

Austritte

9

8

Eintritte

1

 

Verabschiedung von Pfarrer Hummel und Vikarin Jetter

Im Mai erlebte unsere Gemeinde mit der Verabschiedung von Pfarrer Hummel und seiner Familie sicherlich eine bedeutende Zäsur. Bei einem festlichen und bewegenden Verabschiedungsfest im Gemeindehaus und dem Abschiedsgottesdienst am Tag darauf wurde der nahezu 14-jährige Tätigkeit von Pfarrer Hummel in den höchsten Tönen gewürdigt. Im August endete die zweieinhalbjährige Vikariatszeit von Fr. Vikarin Annkatrin Jetter. Auch sie wurde im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes und anschließendem Stehempfang im Kirchgarten herzlich verabschiedet.  

Pfarrstelle

Mit dem Weggang von Pfarrer Hummel hat sich der KGR um die Wiederbesetzung gekümmert. Durchschnittlich einmal monatlich tagte das Besetzungsgremium, bestehend aus dem KGR sowie einem Mitglied der Bezirkssynode und einmalig mit dem Prälaten Paul Dieterich.

11 Pfarrpersonen haben sich für unsere Kirchengemeinde interessiert. Da dieses Mal im Gegensatz zum Benennungsverfahren das Wahlverfahren an der Reihe war, hatte uns der Oberkirchenrat 3 Kandidaten vorgeschlagen. Alle 3 Kandidaten wurden im Gottesdienst besucht und beim jeweils anschließenden Gespräch konnte man z.T. sehr beeindruckend sich gegenseitig kennen lernen. Die anschließende Entscheidungsfindung machte sich das Gremium nicht leicht. Letztlich wurde Pfarrer Rüdiger Jeno aus Weiler mit großer Mehrheit gewählt. Pfarrer Jeno ist verheiratet mit Fr. Pfarrerin Christine Jeno. Das Ehepaar hat 2 Kinder im Alter von 10 und 4 Jahren. Die Investitur von Pfarrer Jeno wird vermutlich am 8. Mai sein.  

Die Zeit der Vakatur bedeutet vor allem für die Pfarramtsekretärin Fr. Stücklen, Kirchenpflegerin Fr. Holzinger und den KGR-Vorsitzenden H. Müller einen erheblichen organisatorischen Mehraufwand. Wir sind dankbar, dass alle Gottesdienste und Beerdigungen durch die PfarrerInnen der Nachbargemeinden mit z.T. großen Engagement betreut werden konnten. Den Konfirmandenunterricht hat Pfarrerin Dehlinger aus dem Kirchenbezirk übernommen. Besondern Dank möchten wir an dieser Stelle dem Pfarrerehepaar Reuter-Aller aus Klingenberg aussprechen.  

Distrikt

Seit dem vorletzten Jahr bildet Horkheim zusammen mit Talheim, Flein, Ilsfeld und Untergruppenbach den Süddistrikt im Kirchenbezirk. Um das Zusammengehörigkeitsbewusstsein dieser Kirchengemeinden zu fördern, wurde im Frühjahr eine Distriktsbibelwoche veranstaltet, bei der die  Kontakte zwischen Pfarrern, Chören und Gemeindegliedern verstärkt werden konnten. Im Juli wurde auf dem Haigern ein Kinderkirchfest veranstaltet, bei dem alle Kinderkirchen aus dem Distrikt beteiligt waren. Im Herbst wurde Fr. Kathleen Kampes als Distriktsjugendreferentin eingesetzt. In Horkheim begleitete sie beispielsweise schon eine Posaunenchorfreizeit. Daneben unterstützt sie unsere JugendmitarbeiterInnen bei ihren monatlichen Besprechungen. Weitere Schwerpunktangebote sind geplant.  

Jugendarbeit

Unsere Kirchengemeinde ist dankbar für die vielen engagierten und sehr kreativen JugendmitarbeiterInnen. Meilensteine waren das Pfingstlager, Verabschiedung der Pfarrfamilie, der Jungschartag, vor allem aber das selbstgeschriebene Musical „Schatten der Nacht“. Einige Mitarbeiter sind dabei bis an ihre persönlichen Grenzen gegangen.  

Kirchenmusik

Die Chöre waren im Jahresverlauf neben den regelmäßigen und üblichen Diensten beteiligt am ersten Horkheimer Tag der Musik. Höhepunkt war ein gemeinsames Konzert am 4. Advent. Zudem wird unsere Kirche immer wieder gerne für Konzerte außerhalb unserer Kirchengemeinde angefragt.  

Rund um die Gebäude

Eher zufällig wurde von einem Gemeindeglied festgestellt, dass im Kriechraum unter der Empore Holzwurmbefall im fortgeschrittenen Stadium zu verzeichnen ist.

Viel Zeit und ehrenamtliches Engagement war jetzt gefragt, um in mehreren Arbeitseinsätzen den Raum unter der Empore von Gerümpel und Dreck zu befreien. In diesem Zusammenhang wurde dann auch gleich noch die Kirchenbühne entrümpelt. Mehrere Anhänger voll Altholz, Kulissen und Requisiten mussten heruntergeschafft und entsorgt werden. Dafür können wir jetzt ziemlich sicher sein, dass kein vom Holzwurm befallenes loses Holz mehr als neuer Infektionsherd dienen kann. Neben so manchem Tropfen Schweiß hat die Bekämpfung des Holzwurms weit mehr an finanziellen Mitteln gekostet als der Jahreshaushalt zugelassen hätte. Deshalb sind wir auch weiterhin auf Spenden zur Deckung der Ausgaben dringend angewiesen.  

Ein weiteres finanzielles Schwergewicht stellte die Anschaffung der Lautsprecheranlage für die Kirche dar, die nun weitestgehend fertiggestellt wurde. Auch hier haben viele Mitarbeiter wieder tatkräftig mit angepackt. Die Verständlichkeit der Sprache und weitere Einsatzmöglichkeiten wurden wesentlich verbessert. Die Lautsprecheranlage hat, obwohl sie nicht überraschend kam, unsere finanziellen Möglichkeiten bei weitem überschritten. Darum können nur Spenden und Opfergeld hier wieder  zu einer ausgeglichenen Situation führen. Bei den Arbeiten für die Lautsprecheranlage wurde in der ehemaligen Sakristei eine Grabstätte gefunden.

Besonderer Dank soll an dieser Stelle unserer Messnerin, Frau Jesser gezollt werden. Ohne ihren unermüdlichen Einsatz beim mehrmaligen Grundreinigen der gesamten Kirche während der verschiedenen Bauaktivitäten und Holzwurmbekämpfungsaktionen, wären die eng gesteckten Termine nicht zu realisieren gewesen.  

Mit der neuen Jahreslosung aus Lukas 22, 32: „Jesus Christus spricht: Ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre“, grüße ich Sie herzlich.

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Jahresrückblick 2005

(>> Bilder 2006)

von Pfarrer Rüdiger Jeno  im Silvester-Gottesdienst in der Georgskirche in Horkheim

Wie in jedem Jahr wollen wir im Gottesdienst zum Jahreswechsel auch Rückblick halten auf das Leben in unserer Kirchengemeinde.

Zu Beginn möchte ich jedoch etwas in Erinnerung rufen, das heute vor 40 Jahren unsere Gemeinde bewegt hat: Am Silvesternachmittag 1965 hat unser Kirchturm eine neue Spitze bekommen: mit Wetterhahn und Turmkugel aus Kupfer, in die eine Kassette mit einer Urkunde gelegt wurde. In dieser Urkunde steht einiges über die Kirchenrenovierung in den 60er Jahren und die Jahreslosung von 1965: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und werdet meine Zeugen sein.“
Vielleicht erinnern sich ja einige von uns noch an diesen Nachmittag, heute vor 40 Jahren.

Nun aber ins Jahr 2005. Die Zahlen, die an Silvester immer genannt werden, sind mehr als bloße Zahlen. Sie drücken etwas aus von den schönen und freudvollen Ereignissen, aber auch von den leidvollen und schmerzlichen Erfahrungen, die einzelne in unserer Gemeinde getroffen haben.

Zuerst einige Zahlen:

Unsere Kirchengemeinde hat zur Zeit rund 2050 Gemeindeglieder, das sind  ungefähr 50 weniger als im vergangenen Jahr, eine Abnahme durch Todesfälle, Wegzug und Austritte um ca. 2,5%.

Im Einzelnen hatten wir im Jahr 2005  22 kirchliche Bestattungen (2004: 25) und 11 Austritte (2004: 9). Dem standen 20 Taufen (2004: 22; 2003: 25) und 4 Eintritte (2004: 1) gegenüber.

32 Jugendliche sind am 6. und 13. März durch Pfarrerin Dehlinger konfirmiert worden (2004: 17). Momentan besuchen 27 Jugendliche den Konfirmandenunterricht und 20 den Vorkonfirmandenunterricht.

Kirchlich getraut wurden in unserer Gemeinde dieses Jahr 4 Ehepaare (2004: 7).

Vieles beschäftigt uns in unserer Kirchengemeinde, was sich nicht allein in Zahlen ausdrücken lässt. Einiges davon soll kurz erwähnt werden.

Dieses Jahr war bestimmt von Neuanfängen. Kirchenpflegerin, Mesnerin, Hausmeisterin und Pfarrer haben neu ihren Dienst in der Kirchengemeinde Horkheim angetreten.

Else Holzinger, Erika Jesser und Brigitte Breuning wurden verabschiedet. In einem kleinen Stehempfang am 3. Advent ist noch einmal die Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht worden, die der Kirchengemeinderat für diese langjährigen Mitarbeiterinnen empfindet. Zusammengerechnet waren sie 61 Jahre im Dienst der Kirchengemeinde!

Andrea Gärtner, Karin Robertz und Margarete Bauer sind die Nachfolgerinnen, die sich mit viel Elan und Hingabe in ihre neuen Aufgaben eingearbeitet haben. Wir sind sehr froh darüber.

Nach einem Jahr Vakatur ist auch die Pfarrstelle wieder besetzt worden. Anfang Mai sind meine Familie und ich im Pfarrhaus eingezogen, am 8. Mai war Investitur. Bereits der Willkommensgruß an den Umzugstagen durch Posaunenchor, Kirchenchor, Frauenkreis und die Jugendmitarbeiter vermittelte uns einen lebhaften Eindruck davon, in was für einer aktiven und pulsierenden Gemeinde wir hier „gelandet“ sind. Wir sind so herzlich aufgenommen worden, dass wir uns ganz schnell eingelebt haben und uns alle vier schon richtig zuhause fühlen hier.

Die Zusammenarbeit mit dem Kirchengemeinderat und den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist eine große Freude für uns. Es sind rund 120 an der Zahl, die sich hier einbringen, davon über 40 in der Kinder- und Jugendarbeit. So viele Menschen, die selbständig und zuverlässig Verantwortung übernehmen für ihre Aufgabenbereiche - das ist das große Kapital dieser Gemeinde. Alle bauen gemeinsam am „Haus der lebendigen Steine“, wie es im 1. Petrusbrief einmal heißt.

Natürlich gibt es in einer Gemeinde wie der unseren nicht nur menschliche, „lebendige Steine“, sondern auch die, aus denen unsere Häuser gebaut sind. Auch die Gebäude der Kirchengemeinde brauchten dieses Jahr wieder besondere Zuwendung.

In der Kirche wurde die Holzwurmsanierung abgeschlossen, die Sanierung der Emporentreppen steht an. Die Kirchgartenmauer ist an einer Stelle eingestürzt und müsste großflächig erneuert werden, wie eine Gartenaktion im Herbst zutage befördert hat. Das bereitet dem KGR viel Kopfzerbrechen. Im Gemeindehaus, das dieses Jahr 25 Jahre alt wurde,  ist eine neue Stützmauer im Außenbereich nötig...

Alles zwar nur Steine und Holz, dennoch dürfen wir es vor aller lebendigen Gemeindearbeit nicht aus den Augen verlieren. Auch das kostet Kraft, Zeit und Geld.

Aus den verschiedenen Bereichen der Gemeindearbeit, die sich mit viel Engagement und Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden kontinuierlich weiterentwickelt, könnte man unendlich viel berichten. Lediglich ein paar Höhepunkte seien hier genannt: z.B. das Pfingstlager, das auch dieses Jahr wieder in bewährter Tradition stattgefunden hat, so wie die Familienfreizeit im Kloster Schöntal. Das große Open-Air-Konzert des Posaunenchors im Kirchgarten mit drei Blech-Blas-Formationen so wie die Konzerte des PaulusChors, v.a. auch das mit dem Kammerchor Cantiqua Nova. Der 5. Horkheimer Jungschartag mit rund 60 Mitarbeitern so wie die Adventskranz­produktion des Frauenkreises fürs 1. Horkheimer Weihnachtsmärktle. Um nur einige Höhepunkte zu nennen.

All das stimmt sehr zuversichtlich und ist Grund genug, nicht in das allgemeine Klagen und Jammern einzustimmen, das auch bei Kirchens weit verbreitet ist.

Und schließlich dürfen wir uns als Gemeinde wie auch persönlich von Gott gehalten wissen. Daran erinnert uns auch die neue Jahreslosung für das Jahr 2006, mit der ich Sie und Euch, auch im Namen von Werner Müller, herzlich grüße:

Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht (Josua 1,5).

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Jahresrückblick 2006

von Pfarrer Rüdiger Jeno im Silvester-Gottesdienst in der evang. Georgskirche in Horkheim

Auch dieses Jahr wollen wir noch einmal auf das nun zuende gehende Jahr 2006 blicken und Ereignisse und Entwicklungen im Leben unserer Kirchengemeinde Revue passieren lassen.

Zuerst einige Zahlen. Zahlen haben für das Leben einer Kirchengemeinde zwar nur begrenzte Bedeutung. Glaube, Hoffnung und Liebe sind entscheidend – aber sie sind eben nicht zählbar.

Zuerst die Zahlen, die Anlass zum Danken bieten. Wir hatten 19 Taufen (2005: 20; 2004: 22; 2003: 25) und 2 Kircheneintritte (2005: 4; 2004: 1). 28 Jugendliche wurden dieses Jahr konfirmiert (2005: 32), 21 besuchen derzeit den Konfirmandenunterricht und 25 den Vorkonfirmandenunterricht. Kirchlich getraut wurden in unserer Gemeinde dieses Jahr - wie im Vorjahr - 4 Ehepaare (2005: 4; 2004: 7).

Es gibt aber auch die Zahlen, die uns Sorge bereiten oder die mit Trauer verbunden sind: 16 Menschen aus unserer Gemeinde sind gestorben, und wir haben sie kirchlich bestattet (2005: 22; 2004: 25). 15 Menschen sind aus der evangelischen Kirche ausgetreten (2005: 11; 2004: 9).

Und wie schon in den Vorjahren wird unsere Kirchengemeinde weiter kleiner: Insgesamt haben wir zur Zeit rund 2025 Gemeindeglieder (2005: 2050), das sind 25 weniger als im vergangenen Jahr. Eine Abnahme durch Todesfälle, Wegzug und Austritte um ca. 1,25 % (2005: 2,5%).

Vieles beschäftigt uns in unserer Kirchengemeinde, was sich nicht allein in Zahlen ausdrücken lässt.

Da ist Vieles, was kontinuierlich und in guter Tradition weiterläuft. Sommerfest, Muttertags- und Erntedank-Essen, Pfila, Jungschartag, Familienfreizeit, Adventskranz­verkauf...

Ein großer Reichtum sind die rund 120 ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die sich mit ihren Gaben und Fähigkeiten an den unterschiedlichsten Stellen einbringen: in den Gruppen und Kreisen, bei der Vorbereitung und Durchführung von Festen und Aktionen, bei Besuchen von Gemeindegliedern und der Mitgestaltung von Gottesdiensten, bei Sammlungen und Freizeiten usw.

Für andere da sein und sich einsetzen, so wie es Jesus vorgelebt hat, das ist neben der guten Gemeinschaft für viele eine wichtige Motivation für ihre Mitarbeit. Bei einzelnen Aktionen sind auch beachtliche finanzielle Erlöse zustande gekommen, die Hilfseinrichtungen im Heilbronner Raum oder Projekten wie Brot-für-die-Welt zugute kommen, die aber auch den Finanzhaushalt unserer Kirchengemeinde zu einem großen Teil entlasten bzw. viele Gemeinde-Projekte erst ermöglichen.

Ein Projekt, das dieses Jahr von einem Kreis engagierter Gemeindeglieder wieder­belebt wurde, ist das monatliche Mittagessen. Bis zu 90 Personen aller Altersgruppen kommen inzwischen wieder zu diesem Treffpunkt dienstags mittags im Gemeinde­haus, genießen die Gemeinschaft und lassen sich von unserem professionellen Küchenteam kulinarisch verwöhnen.

Der Kirchenentdeckungstag im Oktober hat eine große Anzahl von Familien in unsere Georgskirche geführt, die die Kirche einmal vom Glockenstuhl bis in die sog. „Gruft“ erkunden wollten. Für viele war das eine ganz besondere Begegnung mit ihrer Kirche. Sie hat die innere Verbundenheit gestärkt – auch wenn sich das nicht gleich in einem höheren Gottesdienstbesuch niederschlägt!

Auch dieses Jahr standen wieder einige kirchenmusikalische Kostbarkeiten auf dem Programm: im Frühjahr eine Gospelmesse mit dem Gospelchor come & see; im Sommer der 2. Horkheimer Tag der Musik; im Herbst die Konzerte mit dem Bläserteam des ejw, mit der Gruppe pahoë und mit unserem PaulusChor, und schließlich das bunte Adventskonzert des Posaunenchors.

Viele Gottesdienste haben wir gefeiert: hier in der Kirche natürlich, aber auch am Dachreiterbrunnen, auf dem Bauernhof, am Wasserspielplatz, in der katholischen Heilig-Geist-Kirche. Zwei davon waren durch die Teilnahme besonderer Gäste gekennzeichnet: einmal haben die Schwestern der Diakoniestation Heilbronn einen Segnungs-Gottesdienst mit uns gefeiert; und der ökumenische Gottesdienst am 1. Advent wurde von Menschen mit Behinderungen mitgestaltet, die v.a. im Therapeutikum in Sontheim arbeiten.

Diese letzten beiden Veranstaltungen erinnern uns daran, dass wir als Ortsgemeinde nicht alleine existieren, sondern zu einer Kirche gehören, die über unseren Kirchturm­horizont hinausgeht. Das konnten wir auch an den Distriktsbibelabenden im Frühjahr merken, und am Distrikts-Jugendgottesdienst, aber auch an den Kirchlichen Tagen in Heilbronn, die alle zwei Jahre im Oktober stattfinden, und an denen sich unsere Gemeinde dieses Jahr mit 9 Veranstaltungen beteiligt hat!

Natürlich geht Kirche Jesu Christi auch weit über Heilbronn hinaus – das ist vielleicht ein Aspekt von Kirche, den wir in den kommenden Jahren wieder stärker in den Blick nehmen müssen.

Noch einmal zu unseren Sonntagsgottesdiensten: Unsere Anfangszeit haben wir probeweise auf 10 Uhr gelegt, um eine Angleichung mit der Kinderkirche zu erreichen. Dazu bitten wir Sie um Ihre Meinung. In den nächsten Wochen werden Rückmelde­zettel ausgelegt und verteilt, auf denen Sie gerne Ihre Meinung mitteilen können!

Noch ein Wort zu den Baumaßnahmen im vergangenen Jahr: Durch ein paar äußerst engagierte Helferinnen und Helfer konnten wir den eingestürzten Teil der historischen Kirchhofmauer restaurieren. Hoffentlich reichen unsere Kräfte auch noch für die weiteren Abschnitte aus, die in absehbarer Zeit auch noch kommen werden.

Mit der neuen Emporentreppe ist ein Abschnitt der Innenrenovierung der Kirche zum Abschluss gekommen, auf den wir lange zugearbeitet haben. Dafür haben viele von Ihnen gespendet, wofür wir sehr dankbar sind.  

Was steht 2007 an: Baulich wird unserem Paulus-Gemeindehaus besondere Aufmerksamkeit zukommen müssen. Der Teppichboden innen und die Hangsicherung im Garten sind die vordringlichsten Aufgaben. Leider bekommen wir – trotz momentan wieder steigender Kirchensteuern – weniger Geld von der Landeskirche (weil die Gemeindegliederzahlen in Heilbronn abnehmen). Da werden wir uns im Kirchen­gemeinde­rat intensiv Gedanken machen müssen, wie die Aufgaben der Kirchen­gemeinde in Zukunft finanziert werden können.

Apropos Kirchengemeinderat: im November stehen wieder Kirchenwahlen an. Dann sind schon wieder sechs Jahre um! Auch das wird uns als gemeindeleitendes Gremium im neuen Jahr beschäftigen werden. Überlegen Sie doch, ob Sie nicht Interesse daran haben, für den Kirchengemeinderat zu kandidieren!

Über all dem jetzt Genannten – und dem nicht ausdrücklich Genannten –, sowie über uns allen steht Gottes tröstliche Verheißung, wie sie uns in der Jahreslosung für 2007 zugesagt wird, mit der ich Sie auch im Namen von Werner Müller herzlich Grüße:

Gott spricht: „Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?“

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Jahresrückblick 2007

von Pfarrer Rüdiger Jeno im Silvester-Gottesdienst in der evang. Georgskirche in Horkheim

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz, dann wolln wir des Vergangenen gedenken, und dann gehört dir unser Leben ganz (EG 65,4). So haben wir eben gesungen, liebe Gemeinde.

Natürlich ist unsere Situation nicht zu vergleichen mit der Dietrich Bonhoeffers, als er dieses Lied zum Jahreswechsel 1944 im Gestapo-Gefängnis dichtet. Aber das Gedenken gehört zum Jahreswechsel offensicht­lich dazu. Wir wollen an das Vergangene denken, im Wissen, dass alles, was war, und wir mit ihm ganz Gott gehören. 

Zahlen

Zuerst also wie immer einige Zahlen. Zahlen, hinter denen sich natürlich einzelne Schicksale und damit ganz persönliche Erinnerungen verbergen.
Wir hatten 19 Taufen (2006: 19; 2005: 20; 2004: 22; 2003: 25), genauso viele wie letztes Jahr, und 6 Kircheneintritte, eine erfreulich hohe Zahl! (2006: 2; 2005: 4; 2004: 1).
21 Jugendliche wurden dieses Jahr konfirmiert (2006: 28; 2005: 32), 25 besuchen derzeit den Konfirmanden- und 21 den Vorkonfirmandenunterricht.
Kirchlich getraut wurden in unserer Gemeinde dieses Jahr 5 Ehepaare (2006: 4; 2005: 4; 2004: 7).
27 Menschen aus unserer Gemeinde sind gestorben, und wir haben sie kirchlich bestattet (2006: 16; 2005: 22; 2004: 25).
4 Menschen sind aus der evangelischen Kirche ausgetreten (2006: 15; 2005: 11; 2004: 9).

Und wie schon in den Vorjahren wird unsere Kirchengemeinde weiter kleiner: erstmals seit vielen Jahren haben wir wieder unter 2000 Gemeindeglieder: es sind zur Zeit 1988 (2006; 2025; 2005: 2050), 37 weniger als noch letztes Jahr. Eine Abnahme durch Todesfälle, Wegzug und Austritte um ca. 1,8 % (2006: 1,25%; 2005: 2,5%).

Was hat uns im vergangenen Jahr in unserer Kirchen­gemeinde besonders beschäftigt?

Was Kräfte und Zeitaufwand im KGR betrifft, waren es drei große Themen.

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Paulus-Gemeindehaus

Zum einen war da die Innenrenovierung unseres Paulus-Gemeindehauses im Sommer dieses Jahres. Eigentlich war es nicht viel, was gemacht wurde, und doch hing ungeheuer viel daran. Der Teppichboden wurde nach 27 Jahren erneuert, die Wände sind neu gestrichen worden, Handwerkerarbeiten an Türen und Fenstern wurden ausgeführt. Der Innenraum erstrahlt jetzt wieder fast wie neu, und der für manche etwas gewagte Rot-Ton gibt dem Raum eine warme und zugleich festliche Atmosphäre. Viele haben sich sehr positiv darüber geäußert, was uns im KGR sehr gefreut hat.
Das ganze wäre natürlich nicht finanzierbar gewesen ohne den tatkräftigen ehrenamtlichen Einsatz von vielen Helferinnen und Helfern jeden Alters, wofür ich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich Danke sagen möchte.

Im neuen Jahr, jetzt bald im Frühjahr, soll die schon lange fällige Umgestaltung der Außenanlagen im Jugendbereich durchgeführt werden. Die Holzpalisaden sind in den letzten 27 Jahren einfach durchgefault. Und im Zuge einer Erneuerung der Hangsicherung haben wir uns entschlos­sen, den Zugang in den Garten über einen barrierefreien Weg zu gestalten, so dass auch Kinderwägen, Rollstühle und Gehhilfen ohne Probleme in den Garten und ins Untergeschoss gelangen können. Auch dabei hoffen wir wieder auf die Mithilfe der Gemeinde!

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Horkheimer Beitrag

All das kostet natürlich Geld. Und die Rücklagen für unsere Gebäude sind vergleichsweise gering. Unter dem Eindruck der rückläufigen Kirchensteuermittel sind die Kirchengemeinden von der Landeskirche aufgefordert worden, sich über zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten Gedanken zu machen. Das war der zweite große Bereich, der uns beschäftigt hat.
Nachdem zusätzlich noch das Kirchgeld für Gemeindeglieder, die keine Kirchensteuer zahlen, vom Oberkirchenrat abgeschafft wurde, haben wir uns entschlossen, uns mit der Bitte um einen freiwilligen Gemeindebeitrag an alle Gemeindeglieder über 25 Jahre zu wenden.
„Horkheimer Beitrag“ haben wir ihn genannt. Uns war wichtig deutlich zu machen, dass es um eine freiwillige Spende geht, denn viele von den Angeschriebenen zahlen ja bereits Kirchensteuer.
Umso überraschter waren wir über die unerwartet hohe und positive Resonanz, die aus der Gemeinde kam. Bis vor Weihnachten sind sage und schreibe 12.800 Euro an Spenden für den Horkheimer Beitrag eingegangen. Mit dieser hohen Summe hätten wir nie gerechnet!
Sie freut uns natürlich und zeigt uns auch, dass die Arbeit der Kirchengemeinde von vielen Menschen hier anerkannt und mitgetragen wird.
Ein großer Teil der Gesamtsumme, nämlich 5.400 Euro sind gezielt für die Georgskirche gegeben worden, so dass unser Plan einer neuen Beleuchtung und vielleicht einer Verbesserung der Heizung doch in etwas greifbarere Nähe rückt.

Übrigens werden wir uns auch im kommenden Jahr wieder mit der Bitte um einen Horkheimer Beitrag an Sie wenden…
Allen Spendern und Spenderinnen an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank. Und einen ganz besonderen Dank möchte ich hier unserer Kirchenpflegerin Andrea Gärtner aussprechen, für ihren großen Einsatz im Zusammenhang mit der Durchführung des Horkheimer Beitrags, aber auch der Gemeindehaus-Renovierung!

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Kirchenwahlen

Die dritte große Sache dieses Jahr waren die Kirchen­wahlen im November. Ich war froh, dass sich am Ende doch so viele Kandidatinnen und Kandidaten für den Kirchengemeinderat (KGR) zur Verfügung gestellt hatten, dass eine echte Wahl stattfinden konnte.
Die Wahlbeteiligung war diesmal etwas geringer als vor sechs Jahren, sie lag bei 26%.
Der neue KGR wird am 13. Januar in sein Amt eingesetzt (wir laden herzlich zum Gottesdienst dazu ein).
Fünf bisherige KGRinnen und -räte und vier neue gehören dem Gremium an, so dass wir eine gewisse Konstanz und Erfahrung mit neuen Ideen und frischem Wind verbinden werden können, was mit Sicherheit jedem Gremium gut tut!

Außerdem

Liebe Gemeinde, das waren drei vielleicht nicht gerade weltbewegende, aber für unsere Gemeinde sehr wichtige Dinge.
Es gab natürlich auch noch vieles andere, was neben und zusätzlich zu den regelmäßigen und kontinuierlichen Gruppen und Kreisen stattgefunden hat: Feste und Veranstaltungen, Konzerte und „Events“.

Ein paar Dinge nur möchte ich kurz erwähnen:

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Da war gleich zu Beginn des Jahres die Krippenausstellung im Gemeindehaus, organisiert von Karin und Peter Robertz, mit über 40 Krippen aus Horkheimer Wohnzimmern! Eine beeindruckende und sehr persönliche Ausstellung!

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Dann hat ebenfalls im Paulus-Gemeindehaus unsere Jugendreferentin Kathleen Kampes einen Ostergarten aufgebaut gehabt, in dem über 500 große und kleine Besucher die Passionsgeschichte Jesu auf anschauliche Weise nachempfinden konnten.

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Beim Georgstag im April war der bekannte Tübinger Theologe Jürgen Moltmann zu Gast und hat über den Heiligen Georg und den Friedensauftrag der Christen gesprochen.

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Unser Posaunenchor hat beim Heilbronner Neckarfest mit seinem „Weihnachtsfloß“ den zweiten Preis gemacht – und dabei durchaus gesellschaftskritisch Kritik am frühen Weihnachtsrummel geübt – auch wenn es die Verantwortlichen nicht gemerkt haben – oder merken wollten!

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Im Juli hat wieder ein Open-Air-Konzert im Kirchgarten stattgefunden, mit spannenden Blechbläser-Formationen, mit großem Aufwand von Helmut Reustle und dem Posaunenchor organisiert – aber eine Veranstaltung mit ganz besonderem Reiz und wunderbarer Atmosphäre!

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Und im Herbst hat die Familienfreizeit, die seit einigen Jahren mit viel Erfolg für Familien mit kleineren Kindern stattfindet, einen „Ableger“ für Familien mit größeren Kindern bekommen.
Ein Zeichen, dass die Familienarbeit in unserer Gemeinde einen wichtigen Stellenwert hat.

Wie gesagt, alles kann und muss hier nicht erwähnt werden. Vielleicht sollten wir noch einen Blick darauf werfen, dass in unserer Gemeinde (wie in jeder anderen auch) jeden Sonntag Gottesdienst gefeiert wird.

Das  mag für die einen selbstverständlich sein; für manch anderen liegt das vielleicht weniger im Blickfeld. Und doch  ist es ein wesentlicher Punkt eines Gemeindelebens – wenn nicht der Wesentliche…

Es waren übrigens 74 Gottesdienste, die wir im Laufe dieses Jahres in unserer Kirchengemeinde gefeiert haben. Allen, die hierbei beteiligt sind: Organisten, Sängerinnen und Bläsern, Mesnerinnen, Liturgen, Predigerinnen, Lektoren.. ganz herzlichen Dank!
Ebenso danke ich allen ehrenamtlichen und nebenamtl­ichen Mitarbeiterinnen und Miterbeitern für ihren treuen Einsatz – 140 Namen stehen da auf unserer Mitarbeiterliste!
Ganz besonders möchte ich meiner Frau und meiner Familie danken, ohne deren Unterstützung und Mittragen ich meinen Dienst als Pfarrer nicht so ausüben könnte.

Gemeinsam mit unserem KGR-Vorsitzenden Werner Müller grüße ich Sie nun alle ganz herzlich mit der Jahreslosung für 2008: kurz und bündig und zuversichtlich verheißt sie uns:

Jesus Christus spricht: Ich lebe, und ihr sollt auch leben.      (Joh. 14, 19)

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Jahresrückblick 2008

von Pfarrer Rüdiger Jeno im Silvester-Gottesdienst in der evang. Georgskirche in Horkheim

Jesus Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben, so lautete die Jahreslosung für das zu Ende gehende Jahr 2008.

Über das Leben in seiner Gemeinde, ganz konkret hier in der evangelischen Kirchengemeinde Horkheim, soll der diesjährige Jahresrückblick ausschnittweise einen kleinen Eindruck verschaffen.

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Zahlen

Zuerst wie immer einige Zahlen. Zahlen, hinter denen sich natürlich ganz konkrete Leben und damit auch ganz persönliche Erinnerungen verbergen.

        Wir hatten 2008  21 Taufen (2007: 19; 2006: 19; 2005: 20; 2004: 22; 2003: 25), zwei mehr als letztes Jahr. Besonders zu erwähnen ist dabei der Tauf-Gottesdienst am 1. Juni, in dem 6 Grundschulkinder getauft wurden. Auf diesen Gottesdienst hatten wir uns gemeinsam vorbereitet und er war eine ganz besondere, sehr eindrückliche Feier für alle Familien.

·        1 Person ist in die evang. Kirche wieder eingetreten (2007: 6; 2006: 2; 2005: 4; 2004: 1).

·        25 Jugendliche wurden dieses Jahr konfirmiert (2007: 21; 2006: 28; 2005: 32), 21 besuchen derzeit den Konfirmanden- und 23 den Vorkonfirmandenunterricht. (Durch die zunehmende Ganztagsschule wird jedoch unser Konzept des Vorkonfirmanden-Unterrichts auf Dauer immer schwieriger durchzuführen sein).

·        Kirchlich getraut wurden in unserer Gemeinde dieses Jahr 5 Ehepaare (2007: 5; 2006: 4; 2005: 4; 2004: 7).

·        14 Menschen aus unserer Gemeinde sind gestorben, und wir haben sie kirchlich bestattet (2007: 27; 2006: 16; 2005: 22; 2004: 25),

·        aber 15 Menschen haben der evangelischen Kirche durch ihren Austritt den Rücken zugekehrt  (2007: 4; 2006: 15; 2005: 11; 2004: 9).

Unsere Gemeindegliederzahl ist erstmals seit einigen Jahren wieder leicht gestiegen: sie liegt jetzt bei 1.995 (2007: 1988; 2006; 2025; 2005: 2050), 7 mehr als im letzten Jahr. Eine Zunahme durch Taufen und Zuzug um ca. 0,3 % (2007: -1,8%; 2006: -1,25%; 2005: -2,5%).
Soviel zu den Zahlen. Zu zwei Bereichen der Gemeindearbeit möchte ich heute einiges sagen.

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Paulus-Gemeindehaus

Zum einen sind in der ersten Jahreshälfte die Außenanlagen des Paulus-Gemeindehauses neu gestaltet worden. Ich hoffe, jede/r von Ihnen hat den neuen Außenbereich inzwischen wahrgenommen – beim Sommerfest Ende Juni haben wir ihn „in Betrieb genommen“.

Die Hauptaufgabe war, die im Laufe von 28 Jahren verrotteten Holzpalisaden auszutauschen, die nach und nach abgefault waren. Bei dieser Gelegenheit wurde ein barrierefreier Zugang in den unteren Garten angelegt, so dass man jetzt mit Kinderwägen, Gehhilfen oder dem Rollstuhl gut in den Garten gelangen kann.

Dazu wurde dann auch die Sitz- und Spielfläche und der Rasen neu gestaltet.

Für die Kinder- und Jugendgruppen und bei Feiern ist dort jetzt eine sehr ansprechende und einladende Fläche entstanden, über die sich alle sehr freuen.

Die Hauptarbeiten wurden von der Gartenbaufirma Jeuther durchgeführt, ermöglicht wurde das Ganze aber erst durch eine große Zahl von freiwilligen Helfern und Spendern, die an den unterschiedlichsten Stellen aktiv waren. Und dafür sind wir sehr, sehr dankbar!

Im Innenbereich des Gemeindehauses mussten an der Heizungsanlage größere Reparaturen und Sanierungen vorgenommen werden. Auch das erforderte viel Aufwand.
Den Mitgliedern des Gebäudeausschusses möchte ich an dieser Stelle ganz herzlich danken!

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Jugendarbeit

Der zweite Bereich ist die Jugendarbeit. Naturgemäß ist hier immer viel im Fluss, immer wieder auch mit einem Auf und Ab verbunden. Besonders erfreulich ist, dass in diesem Jahr erstmal ein sog. Trainee-Kurs bei uns stattfindet.

14 junge Menschen zwischen 14 und 16 Jahren haben sich bereit erklärt, für ein Jahr eine Mitarbeiterschulung durchzuführen, die sie hinterher zur Mitarbeit im Bereich der Jugendarbeit qualifiziert. Dieser Kurs wurde vom Evang. Jugendwerk in Württemberg entwickelt und wird bei uns in Kooperation mit der Kirchengemeinde Flein durchgeführt.

Bei uns begleiten unsere Jugendreferentin Kathleen Kampes, Veronika Halkon und ich den Kurs, der alle 14 Tage stattfindet, zwei Seminartage und eine Wochenend-Freizeit beinhaltet. Ich denke, das bringt unserer Jugendarbeit mit Sicherheit einen neuen Motivationsschub.

Und im Bereich der Konfirmandenarbeit wächst der Heilbronner Süddistrikt auch weiter zusammen. Dieses Jahr gab es zum ersten Mal ein Konfi-Camp mit Teilnehmern und Mitarbeiterinnen aus allen 5 Kirchengemeinden. 160 Konfis und 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren im Juli in Finsterrot auf dem Zeltplatz und haben unter dem Motto „Life is live“ der Bedeutung der Jahreslosung nachgespürt. Auch das war eine sehr beglückende und ermutigende Sache – der Distrikt wächst weiter zusammen!
Auch hier möchte ich allen Mitarbeitenden in der Jugendarbeit und allen Verantwortlichen ganz herzlich für ihren Einsatz danken!

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Zum Schluss…

Natürlich sei auch allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den vielen Bereichen des Gemeindelebens ganz herzlich Danke gesagt – an die 150 Namen stehen auf unserer Mitarbeiter-Liste! Ebenso allen Spenderinnen und Spendern, die die Arbeit der Kirchengemeinde finanziell unterstützen. Von beidem lebt die Gemeindearbeit: dem Einsatz von Zeit und Kraft sowie von Geld. Möge Gott seinen Segen dazu geben!

Und wenn wir im Blick auf diese oder jene Schwierigkeit vor so manchem Fragezeichen stehen, möchte uns die Jahreslosung für 2009 Hoffnung und Zuversicht schenken. Mit ihr grüße ich Sie - auch im Namen von Werner Müller - ganz herzlich:

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich (Lukas 18,27).

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Jahresrückblick 2009

verfasst von Andrea Gärtner und Werner Müller,
vorgetragen im Silvester-Gottesdienst in der evang. Georgskirche in Horkheim

Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

So haben wir eben gesungen, liebe Gemeinde.

Diese Worte Dietrich Bonhoeffers haben für eine christliche Gemeinde stets Gültigkeit. Gerade wenn wir jetzt am Jahreswechsel auf ein gewiss nicht einfaches Jahr zurückblicken, dann eben auch in der Gewissheit, dass Alles was war und noch auf uns zukommt bei Gott geborgen ist. 

Zahlen
Zuerst wie immer einige Zahlen, die natürlich mit konkreten Menschen verbunden sind und sehr einschneidend sein konnten, in Freude und Leid:

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9 Kinder wurden getauft (2008: 21, 2007: 19, 2006: 19),

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und eine Person ist, wie auch im Vorjahr, in die evang. Kirche eingetreten (2008: 1, 2007: 6, 2006: 2).

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21 Jugendliche wurden im Frühjahr konfirmiert (2008: 25, 2007: 21, 2006: 28),

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24 besuchen derzeit den Konfirmandenunterricht (bei Pfrin. Dehlinger).

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In unserer Gemeinde wurden 5 Ehepaare kirchlich getraut, das entspricht den Zahlen von 2007 und 2008 (2006: 4).

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14 Menschen aus unserer Gemeinde sind verstorben, und wir haben sie kirchlich bestattet (2008: 14, 2007: 27),

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und 13 Menschen haben der evangelischen Kirche durch ihren Austritt den Rücken gekehrt (2008: 15, 2007: 4).

Knapp 2.000 Personen gehören derzeit unserer Horkheimer Kirchengemeinde an.

Im Folgenden möchte ich weitere Themen und Schwerpunkte aufgreifen, die  uns im zu Ende gehenden Jahr in unserer Kirchengemeinde besonders beschäftigt haben:

Gemeindehausrenovierung im Untergeschoss
Auch in diesem Jahr wurde im Gemeindehaus renoviert. Einige hoch motivierte Jugendmitarbeiter haben in Eigenregie und tatkräftigem Einsatz im Untergeschoss Holzdecken und Beleuchtung erneuert und alle Räume farblich ansprechend und einladend gestaltet. Finanziert wurde das ganze Vorhaben aus Erlösen der Altpapiersammlungen.

KGR-Klausur, Bausteinarbeit „Allgemeinde Gemeindearbeit“
Bei einem Klausur-Wochenende in der Tagungsstätte Löwenstein hat sich der Kirchengemeinderat intensiv mit dem großen Bereich „Allgemeine Gemeindearbeit“ beschäftigt. Verantwortliche aus allen Gruppen und Kreisen, z.B. aus Frauenkreis, Seniorenarbeit, Krabbelgruppe, Hauskreis und Familienfreizeiten stellten ihre Bereiche vor. Diese Informationen aus erster Hand waren für den Kirchengemeinderat Grundlage, Zielsetzungen für diesen wesentlichen Teil unserer Kirchengemeinde zu formulieren und Angebote für die Gruppen zu entwickeln. 

Innenrenovierung Georgskirche in 2011
Die für das Jahr 2011 geplante Innenrenovierung unserer Georgskirche beschäftigte uns immer wieder. Der KGR war mit zwei Architekten jeweils einen Samstag auf „Kirchenbesichtigungs-Tour“. Nach Führung durch einige neu renovierte Kirchen und Aussprache im Gremium wurde Architekt Weinreich aus Neckarsulm mit der Planerstellung  beauftragt. Die bisherigen Kirchenrenovierungen von Herrn Weinreich empfanden wir als sehr gelungen, und wir freuen uns deshalb auf die Zusammenarbeit mit ihm. 

Opfer, Spenden, Gemeindebeitrag
Gottesdienstopfer, Spenden vieler Gemeindeglieder und die Zuwendungen durch den „Horkheimer Beitrag“ ermöglichen es uns, vor allem die Heizungsanlage sowie Beleuchtung und Innenanstrich  in der Kirche zu erneuern. Wir bedanken uns ganz herzlich für alle Gaben und werden Sie auch weiterhin, z. B. im Gemeindebrief, über die Planungen auf dem Laufenden halten. 

400-jähriges Kirchenjubiläum in 2010
Im Laufe des Jahres rückte das 400-jährige Jubiläum unserer Georgskirche im kommenden Jahr 2010 immer mehr in den Blickpunkt. Aus einer umfangreichen Ideensammlung entwickelten Ausschüsse des KGRs ein hoffentlich vielfältiges Festprogramm. Vom Auftakt, unserem Gemeindefest mit Familienangeboten, spannt sich der Bogen bis zum Festgottesdienst am 30. Januar 2011, dem historischen Einweihungstag unserer Kirche.

Abschied Pfarrer Jeno, Vakatur
Eine schmerzliche und einschneidende Zäsur war der Weggang von Pfarrer Jeno Ende August. Trotz aller verständlicher Trauer richteten Kirchengemeinderat und Kirchengemeinde den Blick nach vorne, was auch durchaus angebracht war. Gottesdienste, Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen wurden und werden von zahlreichen Ruhestandspfarrern, Pfarrerinnen und Pfarrern aus den Distriktsgemeinden sowie Prädikantinnen und Prädikanten, die sich unserer Gemeinde in der Vakatur-Situation besonders verbunden fühlen, übernommen. Für diesen Einsatz sind wir von Herzen dankbar.
Im Januar und Februar wird sich der Kirchengemeinderat zu weiteren  Besetzungssitzungen zusammenfinden. Wir sind zuversichtlich, dass die Horkheimer Pfarrstelle spätestens im Sommer wieder besetzt sein wird.

Dank an Mitarbeiter
Im Rückblick auf ein bewegtes Jahr in unserer Kirchengemeinde bedanke ich mich im Namen des KGRs ganz besonders bei unseren engagierten ehrenamtlichen und angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren treuen Einsatz – an die 150 Namen könnten hier genannt werden.

Im Namen des Kirchengemeinderats grüße ich Sie nun alle ganz herzlich mit der Jahreslosung für 2010, die zum Vertrauen auf Gottes Wege mit uns einlädt.

Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich. ( Johannes 14, 1 )

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