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Jahresrückblick 2004Von Werner Müller (2. Vorsitzender des Kirchengemeinderates) Wie in jedem Jahr wollen wir auch
heute einen kurzen Rückblick auf die Ereignisse des heute zu Ende
gehenden Jahres 2004 vortragen, in dem die wichtigsten Ereignisse für den
Bereich unserer Kirchengemeinde zur Sprache kommen sollen. Am Anfang steht wie immer eine kurze
Statistik, wobei uns bewusst ist, dass diese Zahlen immer mit konkreten
Menschen verbunden sind und für die Einzelnen oft sehr einschneidend
waren - in Freude und Leid.
Verabschiedung von Pfarrer Hummel und
Vikarin Jetter Im Mai erlebte unsere Gemeinde mit der
Verabschiedung von Pfarrer Hummel und seiner Familie sicherlich eine
bedeutende Zäsur. Bei einem festlichen und bewegenden Verabschiedungsfest
im Gemeindehaus und dem Abschiedsgottesdienst am Tag darauf wurde der
nahezu 14-jährige Tätigkeit von Pfarrer Hummel in den höchsten Tönen
gewürdigt. Im August endete die zweieinhalbjährige Vikariatszeit von Fr.
Vikarin Annkatrin Jetter. Auch sie wurde im Rahmen eines festlichen
Gottesdienstes und anschließendem Stehempfang im Kirchgarten herzlich
verabschiedet. Pfarrstelle Mit dem Weggang von Pfarrer Hummel hat sich
der KGR um die Wiederbesetzung gekümmert. Durchschnittlich einmal
monatlich tagte das Besetzungsgremium, bestehend aus dem KGR sowie einem
Mitglied der Bezirkssynode und einmalig mit dem Prälaten Paul Dieterich. 11 Pfarrpersonen haben sich für unsere
Kirchengemeinde interessiert. Da dieses Mal im Gegensatz zum
Benennungsverfahren das Wahlverfahren an der Reihe war, hatte uns der
Oberkirchenrat 3 Kandidaten vorgeschlagen. Alle 3 Kandidaten wurden im
Gottesdienst besucht und beim jeweils anschließenden Gespräch konnte man
z.T. sehr beeindruckend sich gegenseitig kennen lernen. Die anschließende
Entscheidungsfindung machte sich das Gremium nicht leicht. Letztlich wurde
Pfarrer Rüdiger Jeno aus Weiler mit großer Mehrheit gewählt. Pfarrer
Jeno ist verheiratet mit Fr. Pfarrerin Christine Jeno. Das Ehepaar hat 2
Kinder im Alter von 10 und 4 Jahren. Die Investitur von Pfarrer Jeno wird
vermutlich am 8. Mai sein. Die Zeit der Vakatur bedeutet vor allem für
die Pfarramtsekretärin Fr. Stücklen, Kirchenpflegerin Fr. Holzinger und
den KGR-Vorsitzenden H. Müller einen erheblichen organisatorischen
Mehraufwand. Wir sind dankbar, dass alle Gottesdienste und Beerdigungen
durch die PfarrerInnen der Nachbargemeinden mit z.T. großen Engagement
betreut werden konnten. Den Konfirmandenunterricht hat Pfarrerin Dehlinger
aus dem Kirchenbezirk übernommen. Besondern Dank möchten wir an dieser
Stelle dem Pfarrerehepaar Reuter-Aller aus Klingenberg aussprechen. Distrikt Seit dem vorletzten Jahr bildet Horkheim
zusammen mit Talheim, Flein, Ilsfeld und Untergruppenbach den Süddistrikt
im Kirchenbezirk. Um das Zusammengehörigkeitsbewusstsein dieser
Kirchengemeinden zu fördern, wurde im Frühjahr eine Distriktsbibelwoche
veranstaltet, bei der die Kontakte zwischen Pfarrern, Chören und
Gemeindegliedern verstärkt werden konnten. Im Juli wurde auf dem Haigern
ein Kinderkirchfest veranstaltet, bei dem alle Kinderkirchen aus dem
Distrikt beteiligt waren. Im Herbst wurde Fr. Kathleen Kampes als
Distriktsjugendreferentin eingesetzt. In Horkheim begleitete sie
beispielsweise schon eine Posaunenchorfreizeit. Daneben unterstützt sie
unsere JugendmitarbeiterInnen bei ihren monatlichen Besprechungen. Weitere
Schwerpunktangebote sind geplant. Jugendarbeit Unsere Kirchengemeinde ist dankbar für die
vielen engagierten und sehr kreativen JugendmitarbeiterInnen. Meilensteine
waren das Pfingstlager, Verabschiedung der Pfarrfamilie, der Jungschartag,
vor allem aber das selbstgeschriebene Musical „Schatten der Nacht“.
Einige Mitarbeiter sind dabei bis an ihre persönlichen Grenzen gegangen. Kirchenmusik Die Chöre waren im Jahresverlauf neben den
regelmäßigen und üblichen Diensten beteiligt am ersten Horkheimer Tag
der Musik. Höhepunkt war ein gemeinsames Konzert am 4. Advent. Zudem wird
unsere Kirche immer wieder gerne für Konzerte außerhalb unserer
Kirchengemeinde angefragt. Rund um die Gebäude Eher zufällig wurde von einem
Gemeindeglied festgestellt, dass im Kriechraum unter der Empore
Holzwurmbefall im fortgeschrittenen Stadium zu verzeichnen ist. Viel Zeit und ehrenamtliches Engagement war
jetzt gefragt, um in mehreren Arbeitseinsätzen den Raum unter der Empore
von Gerümpel und Dreck zu befreien. In diesem Zusammenhang wurde dann
auch gleich noch die Kirchenbühne entrümpelt. Mehrere Anhänger voll
Altholz, Kulissen und Requisiten mussten heruntergeschafft und entsorgt
werden. Dafür können wir jetzt ziemlich sicher sein, dass kein vom
Holzwurm befallenes loses Holz mehr als neuer Infektionsherd dienen kann.
Neben so manchem Tropfen Schweiß hat die Bekämpfung des Holzwurms weit
mehr an finanziellen Mitteln gekostet als der Jahreshaushalt zugelassen hätte.
Deshalb sind wir auch weiterhin auf Spenden zur Deckung der Ausgaben
dringend angewiesen. Ein weiteres finanzielles Schwergewicht
stellte die Anschaffung der Lautsprecheranlage für die Kirche dar, die
nun weitestgehend fertiggestellt wurde. Auch hier haben viele Mitarbeiter
wieder tatkräftig mit angepackt. Die Verständlichkeit der Sprache und
weitere Einsatzmöglichkeiten wurden wesentlich verbessert. Die
Lautsprecheranlage hat, obwohl sie nicht überraschend kam, unsere
finanziellen Möglichkeiten bei weitem überschritten. Darum können nur
Spenden und Opfergeld hier wieder zu einer ausgeglichenen Situation
führen. Bei den Arbeiten für die Lautsprecheranlage wurde in der
ehemaligen Sakristei eine Grabstätte gefunden. Besonderer Dank soll an dieser Stelle
unserer Messnerin, Frau Jesser gezollt werden. Ohne ihren unermüdlichen
Einsatz beim mehrmaligen Grundreinigen der gesamten Kirche während der
verschiedenen Bauaktivitäten und Holzwurmbekämpfungsaktionen, wären die
eng gesteckten Termine nicht zu realisieren gewesen. Mit der neuen Jahreslosung aus Lukas 22, 32: „Jesus Christus spricht: Ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre“, grüße ich Sie herzlich.
Jahresrückblick 2005von Pfarrer Rüdiger Jeno im Silvester-Gottesdienst in der Georgskirche in Horkheim Wie in jedem Jahr wollen wir im Gottesdienst zum Jahreswechsel auch Rückblick halten auf das Leben in unserer Kirchengemeinde. Zu Beginn möchte ich jedoch etwas in
Erinnerung rufen, das heute vor 40 Jahren unsere Gemeinde bewegt hat: Am
Silvesternachmittag 1965 hat unser Kirchturm eine neue Spitze bekommen: mit
Wetterhahn und Turmkugel aus Kupfer, in die eine Kassette mit einer Urkunde
gelegt wurde. In dieser Urkunde steht einiges über die Kirchenrenovierung in
den 60er Jahren und die Jahreslosung von 1965: „Ihr werdet die Kraft des
Heiligen Geistes empfangen und werdet meine Zeugen sein.“ Nun aber ins Jahr 2005. Die Zahlen, die an Silvester immer genannt werden, sind mehr als bloße Zahlen. Sie drücken etwas aus von den schönen und freudvollen Ereignissen, aber auch von den leidvollen und schmerzlichen Erfahrungen, die einzelne in unserer Gemeinde getroffen haben. Zuerst einige Zahlen: Unsere Kirchengemeinde hat zur Zeit rund 2050 Gemeindeglieder, das sind ungefähr 50 weniger als im vergangenen Jahr, eine Abnahme durch Todesfälle, Wegzug und Austritte um ca. 2,5%. Im Einzelnen hatten wir im Jahr 2005 22 kirchliche Bestattungen (2004: 25) und 11 Austritte (2004: 9). Dem standen 20 Taufen (2004: 22; 2003: 25) und 4 Eintritte (2004: 1) gegenüber. 32 Jugendliche sind am 6. und 13. März durch Pfarrerin Dehlinger konfirmiert worden (2004: 17). Momentan besuchen 27 Jugendliche den Konfirmandenunterricht und 20 den Vorkonfirmandenunterricht. Kirchlich getraut wurden in unserer Gemeinde dieses Jahr 4 Ehepaare (2004: 7). Vieles beschäftigt uns in unserer Kirchengemeinde, was sich nicht allein in Zahlen ausdrücken lässt. Einiges davon soll kurz erwähnt werden. Dieses Jahr war bestimmt von Neuanfängen. Kirchenpflegerin, Mesnerin, Hausmeisterin und Pfarrer haben neu ihren Dienst in der Kirchengemeinde Horkheim angetreten. Else Holzinger, Erika Jesser und Brigitte Breuning wurden verabschiedet. In einem kleinen Stehempfang am 3. Advent ist noch einmal die Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht worden, die der Kirchengemeinderat für diese langjährigen Mitarbeiterinnen empfindet. Zusammengerechnet waren sie 61 Jahre im Dienst der Kirchengemeinde! Andrea Gärtner, Karin Robertz und Margarete Bauer sind die Nachfolgerinnen, die sich mit viel Elan und Hingabe in ihre neuen Aufgaben eingearbeitet haben. Wir sind sehr froh darüber. Nach einem Jahr Vakatur ist auch die Pfarrstelle wieder besetzt worden. Anfang Mai sind meine Familie und ich im Pfarrhaus eingezogen, am 8. Mai war Investitur. Bereits der Willkommensgruß an den Umzugstagen durch Posaunenchor, Kirchenchor, Frauenkreis und die Jugendmitarbeiter vermittelte uns einen lebhaften Eindruck davon, in was für einer aktiven und pulsierenden Gemeinde wir hier „gelandet“ sind. Wir sind so herzlich aufgenommen worden, dass wir uns ganz schnell eingelebt haben und uns alle vier schon richtig zuhause fühlen hier. Die Zusammenarbeit mit dem Kirchengemeinderat und den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist eine große Freude für uns. Es sind rund 120 an der Zahl, die sich hier einbringen, davon über 40 in der Kinder- und Jugendarbeit. So viele Menschen, die selbständig und zuverlässig Verantwortung übernehmen für ihre Aufgabenbereiche - das ist das große Kapital dieser Gemeinde. Alle bauen gemeinsam am „Haus der lebendigen Steine“, wie es im 1. Petrusbrief einmal heißt. Natürlich gibt es in einer Gemeinde wie der unseren nicht nur menschliche, „lebendige Steine“, sondern auch die, aus denen unsere Häuser gebaut sind. Auch die Gebäude der Kirchengemeinde brauchten dieses Jahr wieder besondere Zuwendung. In der Kirche wurde die Holzwurmsanierung abgeschlossen, die Sanierung der Emporentreppen steht an. Die Kirchgartenmauer ist an einer Stelle eingestürzt und müsste großflächig erneuert werden, wie eine Gartenaktion im Herbst zutage befördert hat. Das bereitet dem KGR viel Kopfzerbrechen. Im Gemeindehaus, das dieses Jahr 25 Jahre alt wurde, ist eine neue Stützmauer im Außenbereich nötig... Alles zwar nur Steine und Holz, dennoch dürfen wir es vor aller lebendigen Gemeindearbeit nicht aus den Augen verlieren. Auch das kostet Kraft, Zeit und Geld. Aus den verschiedenen Bereichen der Gemeindearbeit, die sich mit viel Engagement und Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden kontinuierlich weiterentwickelt, könnte man unendlich viel berichten. Lediglich ein paar Höhepunkte seien hier genannt: z.B. das Pfingstlager, das auch dieses Jahr wieder in bewährter Tradition stattgefunden hat, so wie die Familienfreizeit im Kloster Schöntal. Das große Open-Air-Konzert des Posaunenchors im Kirchgarten mit drei Blech-Blas-Formationen so wie die Konzerte des PaulusChors, v.a. auch das mit dem Kammerchor Cantiqua Nova. Der 5. Horkheimer Jungschartag mit rund 60 Mitarbeitern so wie die Adventskranzproduktion des Frauenkreises fürs 1. Horkheimer Weihnachtsmärktle. Um nur einige Höhepunkte zu nennen. All das stimmt sehr zuversichtlich und ist Grund genug, nicht in das allgemeine Klagen und Jammern einzustimmen, das auch bei Kirchens weit verbreitet ist. Und schließlich dürfen wir uns als Gemeinde wie auch persönlich von Gott gehalten wissen. Daran erinnert uns auch die neue Jahreslosung für das Jahr 2006, mit der ich Sie und Euch, auch im Namen von Werner Müller, herzlich grüße: Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht (Josua 1,5).
Jahresrückblick 2006von Pfarrer Rüdiger Jeno im Silvester-Gottesdienst in der evang. Georgskirche in Horkheim Auch dieses Jahr wollen wir noch einmal auf das nun zuende gehende Jahr 2006 blicken und Ereignisse und Entwicklungen im Leben unserer Kirchengemeinde Revue passieren lassen. Zuerst einige Zahlen. Zahlen haben für das Leben einer Kirchengemeinde zwar nur begrenzte Bedeutung. Glaube, Hoffnung und Liebe sind entscheidend – aber sie sind eben nicht zählbar. Zuerst die Zahlen, die Anlass zum Danken bieten. Wir hatten 19 Taufen (2005: 20; 2004: 22; 2003: 25) und 2 Kircheneintritte (2005: 4; 2004: 1). 28 Jugendliche wurden dieses Jahr konfirmiert (2005: 32), 21 besuchen derzeit den Konfirmandenunterricht und 25 den Vorkonfirmandenunterricht. Kirchlich getraut wurden in unserer Gemeinde dieses Jahr - wie im Vorjahr - 4 Ehepaare (2005: 4; 2004: 7). Es gibt aber auch die Zahlen, die uns Sorge bereiten oder die mit Trauer verbunden sind: 16 Menschen aus unserer Gemeinde sind gestorben, und wir haben sie kirchlich bestattet (2005: 22; 2004: 25). 15 Menschen sind aus der evangelischen Kirche ausgetreten (2005: 11; 2004: 9). Und wie schon in den Vorjahren wird unsere Kirchengemeinde weiter kleiner: Insgesamt haben wir zur Zeit rund 2025 Gemeindeglieder (2005: 2050), das sind 25 weniger als im vergangenen Jahr. Eine Abnahme durch Todesfälle, Wegzug und Austritte um ca. 1,25 % (2005: 2,5%). Vieles beschäftigt uns in unserer Kirchengemeinde, was sich nicht allein in Zahlen ausdrücken lässt. Da ist Vieles, was kontinuierlich und in guter Tradition weiterläuft. Sommerfest, Muttertags- und Erntedank-Essen, Pfila, Jungschartag, Familienfreizeit, Adventskranzverkauf... Ein großer Reichtum sind die rund 120 ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die sich mit ihren Gaben und Fähigkeiten an den unterschiedlichsten Stellen einbringen: in den Gruppen und Kreisen, bei der Vorbereitung und Durchführung von Festen und Aktionen, bei Besuchen von Gemeindegliedern und der Mitgestaltung von Gottesdiensten, bei Sammlungen und Freizeiten usw. Für andere da sein und sich einsetzen, so wie es Jesus vorgelebt hat, das ist neben der guten Gemeinschaft für viele eine wichtige Motivation für ihre Mitarbeit. Bei einzelnen Aktionen sind auch beachtliche finanzielle Erlöse zustande gekommen, die Hilfseinrichtungen im Heilbronner Raum oder Projekten wie Brot-für-die-Welt zugute kommen, die aber auch den Finanzhaushalt unserer Kirchengemeinde zu einem großen Teil entlasten bzw. viele Gemeinde-Projekte erst ermöglichen. Ein Projekt, das dieses Jahr von einem Kreis engagierter Gemeindeglieder wiederbelebt wurde, ist das monatliche Mittagessen. Bis zu 90 Personen aller Altersgruppen kommen inzwischen wieder zu diesem Treffpunkt dienstags mittags im Gemeindehaus, genießen die Gemeinschaft und lassen sich von unserem professionellen Küchenteam kulinarisch verwöhnen. Der Kirchenentdeckungstag im Oktober hat eine große Anzahl von Familien in unsere Georgskirche geführt, die die Kirche einmal vom Glockenstuhl bis in die sog. „Gruft“ erkunden wollten. Für viele war das eine ganz besondere Begegnung mit ihrer Kirche. Sie hat die innere Verbundenheit gestärkt – auch wenn sich das nicht gleich in einem höheren Gottesdienstbesuch niederschlägt! Auch dieses Jahr standen wieder einige kirchenmusikalische Kostbarkeiten auf dem Programm: im Frühjahr eine Gospelmesse mit dem Gospelchor come & see; im Sommer der 2. Horkheimer Tag der Musik; im Herbst die Konzerte mit dem Bläserteam des ejw, mit der Gruppe pahoë und mit unserem PaulusChor, und schließlich das bunte Adventskonzert des Posaunenchors. Viele Gottesdienste haben wir gefeiert: hier in der Kirche natürlich, aber auch am Dachreiterbrunnen, auf dem Bauernhof, am Wasserspielplatz, in der katholischen Heilig-Geist-Kirche. Zwei davon waren durch die Teilnahme besonderer Gäste gekennzeichnet: einmal haben die Schwestern der Diakoniestation Heilbronn einen Segnungs-Gottesdienst mit uns gefeiert; und der ökumenische Gottesdienst am 1. Advent wurde von Menschen mit Behinderungen mitgestaltet, die v.a. im Therapeutikum in Sontheim arbeiten. Diese letzten beiden Veranstaltungen erinnern uns daran, dass wir als Ortsgemeinde nicht alleine existieren, sondern zu einer Kirche gehören, die über unseren Kirchturmhorizont hinausgeht. Das konnten wir auch an den Distriktsbibelabenden im Frühjahr merken, und am Distrikts-Jugendgottesdienst, aber auch an den Kirchlichen Tagen in Heilbronn, die alle zwei Jahre im Oktober stattfinden, und an denen sich unsere Gemeinde dieses Jahr mit 9 Veranstaltungen beteiligt hat! Natürlich geht Kirche Jesu Christi auch weit über Heilbronn hinaus – das ist vielleicht ein Aspekt von Kirche, den wir in den kommenden Jahren wieder stärker in den Blick nehmen müssen. Noch einmal zu unseren Sonntagsgottesdiensten: Unsere Anfangszeit haben wir probeweise auf 10 Uhr gelegt, um eine Angleichung mit der Kinderkirche zu erreichen. Dazu bitten wir Sie um Ihre Meinung. In den nächsten Wochen werden Rückmeldezettel ausgelegt und verteilt, auf denen Sie gerne Ihre Meinung mitteilen können! Noch ein Wort zu den Baumaßnahmen im vergangenen Jahr: Durch ein paar äußerst engagierte Helferinnen und Helfer konnten wir den eingestürzten Teil der historischen Kirchhofmauer restaurieren. Hoffentlich reichen unsere Kräfte auch noch für die weiteren Abschnitte aus, die in absehbarer Zeit auch noch kommen werden. Mit der neuen Emporentreppe ist ein Abschnitt der Innenrenovierung der Kirche zum Abschluss gekommen, auf den wir lange zugearbeitet haben. Dafür haben viele von Ihnen gespendet, wofür wir sehr dankbar sind. Was steht 2007 an: Baulich wird unserem Paulus-Gemeindehaus besondere Aufmerksamkeit zukommen müssen. Der Teppichboden innen und die Hangsicherung im Garten sind die vordringlichsten Aufgaben. Leider bekommen wir – trotz momentan wieder steigender Kirchensteuern – weniger Geld von der Landeskirche (weil die Gemeindegliederzahlen in Heilbronn abnehmen). Da werden wir uns im Kirchengemeinderat intensiv Gedanken machen müssen, wie die Aufgaben der Kirchengemeinde in Zukunft finanziert werden können. Apropos Kirchengemeinderat: im November stehen wieder Kirchenwahlen an. Dann sind schon wieder sechs Jahre um! Auch das wird uns als gemeindeleitendes Gremium im neuen Jahr beschäftigen werden. Überlegen Sie doch, ob Sie nicht Interesse daran haben, für den Kirchengemeinderat zu kandidieren! Über all dem jetzt Genannten – und dem nicht ausdrücklich Genannten –, sowie über uns allen steht Gottes tröstliche Verheißung, wie sie uns in der Jahreslosung für 2007 zugesagt wird, mit der ich Sie auch im Namen von Werner Müller herzlich Grüße: Gott spricht: „Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?“ von Pfarrer
Rüdiger Jeno im Silvester-Gottesdienst in der evang. Georgskirche in
Horkheim Doch willst du uns noch einmal Freude
schenken an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz, dann wolln wir des
Vergangenen gedenken, und dann gehört dir unser Leben ganz (EG 65,4). So
haben wir eben gesungen, liebe Gemeinde. Natürlich ist unsere Situation nicht zu
vergleichen mit der Dietrich Bonhoeffers, als er dieses Lied zum
Jahreswechsel 1944 im Gestapo-Gefängnis dichtet. Aber das Gedenken gehört
zum Jahreswechsel offensichtlich dazu. Wir wollen an das Vergangene denken,
im Wissen, dass alles, was war, und wir mit ihm ganz Gott gehören. Zahlen Zuerst also wie immer einige Zahlen.
Zahlen, hinter denen sich natürlich einzelne Schicksale und damit ganz
persönliche Erinnerungen verbergen. Und wie schon in den Vorjahren wird
unsere Kirchengemeinde weiter kleiner: erstmals seit vielen Jahren haben wir
wieder unter 2000 Gemeindeglieder: es sind zur Zeit 1988 (2006; 2025; 2005:
2050), 37 weniger als noch letztes Jahr. Eine Abnahme durch Todesfälle,
Wegzug und Austritte um ca. 1,8 % (2006: 1,25%; 2005: 2,5%). Was hat uns im vergangenen Jahr in
unserer Kirchengemeinde besonders beschäftigt? Was Kräfte und Zeitaufwand im KGR
betrifft, waren es drei große Themen.
Zum einen war da die Innenrenovierung
unseres Paulus-Gemeindehauses im Sommer dieses Jahres. Eigentlich war es
nicht viel, was gemacht wurde, und doch hing ungeheuer viel daran. Der
Teppichboden wurde nach 27 Jahren erneuert, die Wände sind neu gestrichen
worden, Handwerkerarbeiten an Türen und Fenstern wurden ausgeführt. Der
Innenraum erstrahlt jetzt wieder fast wie neu, und der für manche etwas
gewagte Rot-Ton gibt dem Raum eine warme und zugleich festliche Atmosphäre.
Viele haben sich sehr positiv darüber geäußert, was uns im KGR sehr gefreut
hat. Im neuen Jahr, jetzt bald im Frühjahr, soll die schon lange fällige Umgestaltung der Außenanlagen im Jugendbereich durchgeführt werden. Die Holzpalisaden sind in den letzten 27 Jahren einfach durchgefault. Und im Zuge einer Erneuerung der Hangsicherung haben wir uns entschlossen, den Zugang in den Garten über einen barrierefreien Weg zu gestalten, so dass auch Kinderwägen, Rollstühle und Gehhilfen ohne Probleme in den Garten und ins Untergeschoss gelangen können. Auch dabei hoffen wir wieder auf die Mithilfe der Gemeinde!
All das kostet natürlich Geld. Und die
Rücklagen für unsere Gebäude sind vergleichsweise gering. Unter dem Eindruck
der rückläufigen Kirchensteuermittel sind die Kirchengemeinden von der
Landeskirche aufgefordert worden, sich über zusätzliche
Finanzierungsmöglichkeiten Gedanken zu machen. Das war der zweite große
Bereich, der uns beschäftigt hat. Übrigens werden wir uns auch im
kommenden Jahr wieder mit der Bitte um einen Horkheimer Beitrag an Sie
wenden…
Die dritte große Sache dieses Jahr waren
die Kirchenwahlen im November. Ich war froh, dass sich am Ende doch so
viele Kandidatinnen und Kandidaten für den Kirchengemeinderat (KGR) zur
Verfügung gestellt hatten, dass eine echte Wahl stattfinden konnte. Außerdem… Liebe Gemeinde, das waren drei
vielleicht nicht gerade weltbewegende, aber für unsere Gemeinde sehr
wichtige Dinge. Ein paar Dinge nur möchte ich kurz erwähnen:
Wie gesagt, alles kann und muss hier nicht erwähnt werden. Vielleicht sollten wir noch einen Blick darauf werfen, dass in unserer Gemeinde (wie in jeder anderen auch) jeden Sonntag Gottesdienst gefeiert wird. Das mag für die einen selbstverständlich sein; für manch anderen liegt das vielleicht weniger im Blickfeld. Und doch ist es ein wesentlicher Punkt eines Gemeindelebens – wenn nicht der Wesentliche… Es waren übrigens 74 Gottesdienste, die
wir im Laufe dieses Jahres in unserer Kirchengemeinde gefeiert haben. Allen,
die hierbei beteiligt sind: Organisten, Sängerinnen und Bläsern,
Mesnerinnen, Liturgen, Predigerinnen, Lektoren.. ganz herzlichen Dank! Gemeinsam mit unserem KGR-Vorsitzenden Werner Müller grüße ich Sie nun alle ganz herzlich mit der Jahreslosung für 2008: kurz und bündig und zuversichtlich verheißt sie uns: Jesus Christus spricht: Ich lebe, und ihr sollt auch leben. (Joh. 14, 19)
Jahresrückblick 2008von Pfarrer Rüdiger Jeno im Silvester-Gottesdienst in der evang. Georgskirche in Horkheim Jesus Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben, so lautete die Jahreslosung für das zu Ende gehende Jahr 2008. Über das Leben in seiner Gemeinde, ganz konkret hier in der evangelischen Kirchengemeinde Horkheim, soll der diesjährige Jahresrückblick ausschnittweise einen kleinen Eindruck verschaffen.
Zuerst wie immer einige Zahlen. Zahlen, hinter denen sich natürlich ganz konkrete Leben und damit auch ganz persönliche Erinnerungen verbergen. Wir hatten 2008 21 Taufen (2007: 19; 2006: 19; 2005: 20; 2004: 22; 2003: 25), zwei mehr als letztes Jahr. Besonders zu erwähnen ist dabei der Tauf-Gottesdienst am 1. Juni, in dem 6 Grundschulkinder getauft wurden. Auf diesen Gottesdienst hatten wir uns gemeinsam vorbereitet und er war eine ganz besondere, sehr eindrückliche Feier für alle Familien. · 1 Person ist in die evang. Kirche wieder eingetreten (2007: 6; 2006: 2; 2005: 4; 2004: 1). · 25 Jugendliche wurden dieses Jahr konfirmiert (2007: 21; 2006: 28; 2005: 32), 21 besuchen derzeit den Konfirmanden- und 23 den Vorkonfirmandenunterricht. (Durch die zunehmende Ganztagsschule wird jedoch unser Konzept des Vorkonfirmanden-Unterrichts auf Dauer immer schwieriger durchzuführen sein). · Kirchlich getraut wurden in unserer Gemeinde dieses Jahr 5 Ehepaare (2007: 5; 2006: 4; 2005: 4; 2004: 7). · 14 Menschen aus unserer Gemeinde sind gestorben, und wir haben sie kirchlich bestattet (2007: 27; 2006: 16; 2005: 22; 2004: 25), · aber 15 Menschen haben der evangelischen Kirche durch ihren Austritt den Rücken zugekehrt (2007: 4; 2006: 15; 2005: 11; 2004: 9). Unsere Gemeindegliederzahl ist erstmals
seit einigen Jahren wieder leicht gestiegen: sie liegt jetzt bei 1.995
(2007: 1988; 2006; 2025; 2005: 2050), 7 mehr als im letzten Jahr. Eine
Zunahme durch Taufen und Zuzug um ca. 0,3 % (2007: -1,8%; 2006: -1,25%;
2005: -2,5%).
Zum einen sind in der ersten Jahreshälfte die Außenanlagen des Paulus-Gemeindehauses neu gestaltet worden. Ich hoffe, jede/r von Ihnen hat den neuen Außenbereich inzwischen wahrgenommen – beim Sommerfest Ende Juni haben wir ihn „in Betrieb genommen“. Die Hauptaufgabe war, die im Laufe von 28 Jahren verrotteten Holzpalisaden auszutauschen, die nach und nach abgefault waren. Bei dieser Gelegenheit wurde ein barrierefreier Zugang in den unteren Garten angelegt, so dass man jetzt mit Kinderwägen, Gehhilfen oder dem Rollstuhl gut in den Garten gelangen kann. Dazu wurde dann auch die Sitz- und Spielfläche und der Rasen neu gestaltet. Für die Kinder- und Jugendgruppen und bei Feiern ist dort jetzt eine sehr ansprechende und einladende Fläche entstanden, über die sich alle sehr freuen. Die Hauptarbeiten wurden von der Gartenbaufirma Jeuther durchgeführt, ermöglicht wurde das Ganze aber erst durch eine große Zahl von freiwilligen Helfern und Spendern, die an den unterschiedlichsten Stellen aktiv waren. Und dafür sind wir sehr, sehr dankbar! Im Innenbereich des Gemeindehauses
mussten an der Heizungsanlage größere Reparaturen und Sanierungen
vorgenommen werden. Auch das erforderte viel Aufwand.
Der zweite Bereich ist die Jugendarbeit. Naturgemäß ist hier immer viel im Fluss, immer wieder auch mit einem Auf und Ab verbunden. Besonders erfreulich ist, dass in diesem Jahr erstmal ein sog. Trainee-Kurs bei uns stattfindet. 14 junge Menschen zwischen 14 und 16 Jahren haben sich bereit erklärt, für ein Jahr eine Mitarbeiterschulung durchzuführen, die sie hinterher zur Mitarbeit im Bereich der Jugendarbeit qualifiziert. Dieser Kurs wurde vom Evang. Jugendwerk in Württemberg entwickelt und wird bei uns in Kooperation mit der Kirchengemeinde Flein durchgeführt. Bei uns begleiten unsere Jugendreferentin Kathleen Kampes, Veronika Halkon und ich den Kurs, der alle 14 Tage stattfindet, zwei Seminartage und eine Wochenend-Freizeit beinhaltet. Ich denke, das bringt unserer Jugendarbeit mit Sicherheit einen neuen Motivationsschub. Und im Bereich der Konfirmandenarbeit
wächst der Heilbronner Süddistrikt auch weiter zusammen. Dieses Jahr gab es
zum ersten Mal ein Konfi-Camp mit Teilnehmern und Mitarbeiterinnen aus allen
5 Kirchengemeinden. 160 Konfis und 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren
im Juli in Finsterrot auf dem Zeltplatz und haben unter dem Motto „Life is
live“ der Bedeutung der Jahreslosung nachgespürt. Auch das war eine sehr
beglückende und ermutigende Sache – der Distrikt wächst weiter zusammen!
Natürlich sei auch allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den vielen Bereichen des Gemeindelebens ganz herzlich Danke gesagt – an die 150 Namen stehen auf unserer Mitarbeiter-Liste! Ebenso allen Spenderinnen und Spendern, die die Arbeit der Kirchengemeinde finanziell unterstützen. Von beidem lebt die Gemeindearbeit: dem Einsatz von Zeit und Kraft sowie von Geld. Möge Gott seinen Segen dazu geben! Und wenn wir im Blick auf diese oder jene Schwierigkeit vor so manchem Fragezeichen stehen, möchte uns die Jahreslosung für 2009 Hoffnung und Zuversicht schenken. Mit ihr grüße ich Sie - auch im Namen von Werner Müller - ganz herzlich: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich (Lukas 18,27).
Jahresrückblick 2009
verfasst
von Andrea Gärtner und Werner Müller, Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag. So haben wir eben gesungen, liebe Gemeinde. Diese Worte Dietrich Bonhoeffers haben für eine christliche Gemeinde stets Gültigkeit. Gerade wenn wir jetzt am Jahreswechsel auf ein gewiss nicht einfaches Jahr zurückblicken, dann eben auch in der Gewissheit, dass Alles was war und noch auf uns zukommt bei Gott geborgen ist. Zahlen
Knapp 2.000 Personen gehören derzeit unserer Horkheimer Kirchengemeinde an. Im Folgenden möchte ich weitere Themen und Schwerpunkte aufgreifen, die uns im zu Ende gehenden Jahr in unserer Kirchengemeinde besonders beschäftigt haben:
Gemeindehausrenovierung im Untergeschoss
KGR-Klausur, Bausteinarbeit „Allgemeinde Gemeindearbeit“
Innenrenovierung Georgskirche in 2011
Opfer, Spenden, Gemeindebeitrag
400-jähriges Kirchenjubiläum in 2010
Abschied Pfarrer Jeno, Vakatur
Dank an Mitarbeiter Im Namen des Kirchengemeinderats grüße ich Sie nun alle ganz herzlich mit der Jahreslosung für 2010, die zum Vertrauen auf Gottes Wege mit uns einlädt. Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich. ( Johannes 14, 1 ) |
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