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Bericht vom Konfi-Camp in Finsterrot

„Life is live“ – 1. Konfi-Kamp des Süddistrikts in Finsterrot vom 11.-13. Juli

Der erste Bus voller Konfirmanden erreicht am Freitag gegen 17.30 Uhr Finsterrot. Am Parkplatz stehen viele erwartungsvolle und hoch motivierte Mitarbeiter in ihren blauen T-Shirts und begrüßen alle laut und herzlich. So nach und nach kommen sie, 150 Konfirmanden aus Flein, Horkheim, Ilsfeld, Talheim und Untergruppenbach – zum ersten Konficamp des Süddistrikts. Die Idee, vor gut 2 Jahren geboren, ist, ein Wochenende mit allen Konfis gemeinsam zu erleben. Seit 5 Jahren arbeiten die Gemeinden zusammen und suchen v. a. im Bereich der Jugendarbeit immer wieder Ansatzpunkte, voneinander zu lernen und zu profitieren. Gut 50 Mitarbeiter aus allen Gemeinden haben unter der Leitung eines sechsköpfigen Kernteams dieses Event vorbereitet. Und jetzt geht´s endlich los. Wird der Funke überspringen? Werden sich die Konfis von dieser Idee anstecken lassen?

Am Freitagabend heizt die Campband das Zelt ordentlich ein. Spätestens bei „Life is live“ grölt alles mit. Die Spiele greifen das Thema auf und führen alle in die Wüste. Da muss ein großer Kaktus abgeworfen werden, es gibt Ausdauertests für angehende Beduinen. Am Ende nehmen die Konfis aus Flein den Pokal – einen Kaktus – mit nach Hause.

Am nächsten Morgen wird das Thema vertieft. Wüstenzeiten gehören zum Leben dazu und es gilt, die Chance darin zu sehen und die Zuwendungen Gottes auch in diesen Zeiten zu erleben. Die Horkheimer Mitarbeiter nehmen uns mit in die Wüste zu Abraham und Sarah, die uns über das Wochenende begleiten.

Sportangebote, Kletterturm, viele verschiedene Workshops laden den ganzen Tag über ein, sich kennen zulernen, sich auszuprobieren oder einfach eine gute Zeit zu haben. Am späten Nachmittag läutet die Wasserrutsche den zweiten Teil des Camps ein. Wo es Wasser gibt, entstehen mitten in der Wüste recht schnell Oasen. So auch bei uns. Beim Abendessen übertrumpft sich das Küchenteam selbst mit einem gigantischen kalten Buffet. Auch das Abendprogramm nimmt uns mit in die Oase. Jetzt stehen v. a. die Konfis auf der Bühne: Tanz, Theater, eine Konfiband, Zauberstücke, Ballkünstler – die Begabungen sind so vielfältig wie die Konfirmanden und es wird ein toller Abend. Dass dann auch noch ein Pfarrer eine Sektdusche (natürlich alkoholfrei), ein anderer ein Torte ins Gesicht bekommt, zeigt, dass die Konfirmandenzeit schon lange nicht mehr nur Texte lernen und Zuhören im Unterricht ist.

Nachtcafé mit Cocktails, Lagerfeuer und ein Abendgebet beenden diesen Tag wie schon den vorherigen. Am Sonntag feiern wir gemeinsam Gottesdienst. Wir spüren dem Herzenswunsch Abrahams und unseren eigenen Wünschen nach und hören, dass Gott nicht alle Wünsche, aber alle seine Versprechen erfüllt.

Es gäbe noch so vieles zu erzählen, von der Wette, die Bibel abzuschreiben, vom Wetter, von den Nächten in den Zelten, der Schlammschlacht, Germany’s next Topmodell… - aber da fragen Sie am besten die Konfis oder die Jugendmitarbeiter selbst.

Dass dieses Camp ein voller Erfolg war, zeigen die Fragen der Konfirmanden, ob man da nächstes Jahr als Mitarbeiter mitgehen kann – oder ob man im Konfirmandenunterricht sitzen bleiben kann, um wieder dabei sein zu können.

Zum Schluss ein herzliches DANKE an all die vielen Mitarbeiter, die sich auf das Wagnis „Konficamp“ eingelassen haben – ohne euch gäbe es diesen Erfolg nicht!

Kathleen Kampes, Jugendreferentin

 

Bilder

Seite erstellt von Achim Conzelmann, Maximilian Polder

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Stand: 18.07.2008