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Apr 7, 2017

Mitreden bei der Ortsgestaltung


Rahmenplan für Horkheim vorgestellt
Kritik an Fußwegeplan durch Privatgelände

[HST, 7.4.17, Bärbel Kistner]

Er soll die Basis für spätere Bebauungspläne bilden, der jetzt den Bürgern erstmals öftentlicti präsentierte Rahmenplan für den Ortskern von Horkheim verbunden mit der Aufforderung durch Stabsstellenleiterin Roswitha Keicher, sich mit Ideen und Anregungen einzubringen. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung sind die Horkheimer nun gefragt.

 

Kategorie: General

2014 war das Projekt Rahmenplan nach einem Gemeinderatsbeschluss auf den Weg gebracht worden. Zur Erinnerung: 2013 hatte das Vorhaben, direkt bei der Burg eine große Seniorenwohnanlage zu errichten, für Empörung gesorgt. Trotz des sensiblen Standorts sollte nach Paragraf 34 gebaut werden, als Einzelfallententscheidung. Aufgrund der Proteste zog der Investor aber zurück. Direkt bei der Burg ist jetzt eine Grünfläche geplant, die rund 20 Meter Abstand für Gebäude., die der Denkmalschutz fordert, sind diesmal berücksichtigt.

Insofern sei der neue Rahmenplan eine Verbesserung, meint beispielsweise Anwohner Manuel Awe, der mit ca. 80 interessierten Bürgern in der Stauwehrhalle sitzt, um sich von Jana Habeck vom Planungs- und Baurechtsamt Bestandsaufnahme und Vorhaben für die Zukunft erläutern zu lassen.

Auch wenn neun Zehntel der Horkheimer außerhalb des den Rahmenplan umfassenden Bereiches wohnen, ist der hoitorisch gewachsene Bereich das Gesicht von Horkheim. "Wir wollen den Ortskern bewahren, stärken und er halten, aber auch neuen Wohnraum  schaffen”, betont Habeck.

Ein Großteil der Wohngebäude ist den Planern nach in einem guten Zustand, aber gerade bei den oft leer stehenden Nebengebäuden gibt es Handlungsbedarf— an vielen Stellen steht ein Abriss an. Straßenzüge sollen aufgewertet werden. Zur Sicherung des dörflich geprägten Ortsbildes sollen örtliche Bauvorschriften entwickelt werden. Der Horkheimer Karl-Adolf Herzog setzt auf Bestandsschutz und hofft bei neuen Projekten, dass beispielsweise Garagen in Gebäude integriert werden: Das sollte man aufnehmen.” Eine Verbesserung des Fußwegenetzes formuliertJana Habeck als weiteres Ziel. Fehlende Verbindungen seien den Planern immer wieder negativ aufgefallen. Die Führung zweier Fußwege um die Burg Horkheim herum zum Spielplatz am Neubaugebiet sorget allerdings für Irritation: Sie führt teilweise durch Privatgelände. "Uns hat man vorher nicht mal gefragt," ärgert sich der Eigentümer von Burg und dem angrenzenden Gartengrundstück Hermann Bader. Auch Manuel Awe hält die Pläne an dieser Stelle für wenig durchdacht: eien geschützte hecke müsste der Wegeverbindung weichen.

Nicht einverstanden mit dem Zeitplan ist Hans-Peter Schneider: Die vierwöchige Frist bis 5.Mai, bis zu der sich Bürger einbringen können, hält er für zu kurz. Bislang waren die komplexen Pläne unter Verschluß und wurden im Bezirksbeirat nur in nicht öffentlicher Sitzung beraten.

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